An diesem Wochenende lockt einmal mehr eine Lieblingsrunde für Familien, die abseits der gesperrten Straße von „Rund um Köln“ verläuft.
(Rad-)Wander-KolumneMit dem Rad in Richtung Dhünn und Balkan

Für die gesamte Familie reizvoll: die Dhünnrunde. Guido Wagner
Copyright: Guido Wagner
Wohin, wenn am Sonntag viele Strecke im Bergischen für den Radklassiker „Rund um Köln“ immer wieder gesperrt werden? Unser Tipp: Wer in Gladbach, Odenthal oder dem Kürtener Norden wohnt, sollte unbedingt nach Norden an die Dhünn ausweichen. Unsere Lieblingstour, als die Kinder noch kleiner waren, war stets die ebenso verkehrs- wie steigungsarme Dhünnrunde, die aus dem Bergischen Land die Dhünn flussabwärts bis zur Mündung in die Wupper und dann auf der zum Rad-Geh-Weg ausgebauten früheren Eisenbahnstrecke „Balkantrasse“ gemächlich zurück auf die bergischen Höhen führt.
Prima starten lässt sich die Runde in Altenberg. Und da man das Rad dabei hat, kann man bei einer Anreise mit dem Auto auf einem Parkplatz etwas außerhalb parken. Dann geht's auf dem an den rot-weißen Radwegweisern ausgeschilderten Dhünnweg flussabwärts. Große Betonklötze, auf denen jeweils der Standort an einem in den Beton eingefurchten Lauf der Dhünn markiert ist, stehen zudem am Weg.
Unbedingt eine Karte mitnehmen oder per GPS navigieren, die Markierung ist bisweilen lückenhaft
Es empfiehlt sich aber in jedem Fall, eine Karte oder eine GPS-Navigation im Handy dabei zu haben, damit man sich nicht verfährt. Einen idealen Ort für eine Mittagsrast bietet der Neulandpark in Leverkusen, in und an dem es Einkehrmöglichkeiten gibt. Ein Abstecher zum Rhein auf der anderen Seite des Parks ist ebenfalls reizvoll.
Dann geht's zur Dhünnmündung und die Wupper hinauf nach Opladen und dort auf die Balkantrasse, die uns kreuzungsfrei bis Burscheid radeln lässt. Ein paar Kilometer geht's jetzt an Straßen entlang, bevor Altenberg erreicht ist. Eine wirklich schnuckelige, rund 40 Kilometer lange Rundtour.
GPS-Daten und Karte sind hier im Internet zu finden.


