Kooperation mit Bergisch GladbachNeuer Partner für Arbeitslose und Asylbewerber

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Rösrath – Mit einem neuen Partner setzt Rösrath die Fördermaßnahmen zur Arbeit für Asylbewerber und Langzeitarbeitslose fort. Bei einer Gegenstimme billigte der Sozialausschuss, dass bereits zum 1. Juli ein Kooperationsvertrag mit der GL Service gGmbH aus Bergisch Gladbach abgeschlossen wird.
Hintergrund: Der bisherige Partner der Stadt für diese Maßnahmen, der Verein Arbeit für Rösrath (AfR), befindet sich in der Insolvenz und wird seine Aktivitäten demnächst einstellen, erklärte der Erste Beigeordnete Ulrich Kowalewski im Ausschuss.
Partner bereits „im Boot“
Die bisherige Zuschussgewährung an den AfR wird zum 1. Juli eingestellt. Der Vertrag lief seit Januar 2017, der Verein erhielt von der Stadt maximale Zuschüsse von 63.500 Euro im Jahr.
Zuletzt hatte die Stadt bereits den Praxisanleiter für Arbeitsgelegenheiten für Asylbewerber übernommen, die soziale Betreuung, Antragstellungen und Kompetenzfeststellungen wurden bislang aufgrund des Vertrages zwischen Arbeit für Rösrath und der GL Service von letzterer durchgeführt – damit ist der neue Partner der Stadt bereits „im Boot“.
Wie die Stadt betont, werden die Maßnahmen nach §5 Asylbewerberleistungsgesetz erfolgreich umgesetzt. Ein städtischer Arbeiter sei nahezu täglich in der Stadt mit Asylbewerbern unterwegs, sie verrichten gemeinnützige Arbeiten oder unterstützen Beetpaten. Seit vergangenem Jahr hat das Jobcenter vier Stellen genehmigt, drei betreffen Arbeiten zur Unterstützung der Schulhausmeister für die GGS Forsbach und Hoffnungsthal sowie am Schulzentrum Sandweg, mit einer Stelle werden die Hausmeister der städtischen Not- und Flüchtlingsunterkünfte unterstützt. Das Jobcenter hat sich zudem bereit erklärt, künftig fünf Arbeitsgelegenheiten für Rösrath zu genehmigen. Die Stellen werden jeweils für ein Jahr bewilligt, die derzeitige Bewilligung läuft bis Ende 2019. (tf)
