Der Bewohner eines Einfamilienhauses in Rösrath-Forsbach ist am Sonntagabend (18. Januar) bei einem Brand im Dachgeschoss verletzt worden.
GroßeinsatzEin Verletzter bei Schwelbrand in Forsbacher Einfamilienhaus

Zu einem Schwelbrand im Dachgeschoss eines Wohnhauses ist die Feuerwehr am Sonntagabend (18. Januar) alarmiert worden.
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Rauch dringt aus dem Dachfenster eines Wohnhauses an der Straße „Wiedenhof“ in Rösrath-Forsbach. Der Bewohner des Hauses hat bereits versucht, den Schwelbrand im Obergeschoss seines Hauses einzudämmen – und sich dabei möglicherweise eine Rauchgasvergiftung zugezogen. Zum Glück hat er sich noch selbstständig ins Freie retten können.
Bewohner wird vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht
Als Feuerwehr und Rettungsdienst am Sonntagabend (18. Januar) gegen 18.30 Uhr nach einem Notruf an der Einsatzstelle eintreffen, wird der Mann umgehend von Rettern versorgt und ins Krankenhaus gebracht.

Feuerwehrleute holen verkohlte Innenverkleidung und Textilien aus dem Geböude.
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Im Obergeschoss ist der Schwelbrand am Sonntagabend (18. Januar) ausgebrochen.
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Ein Großeinsatz wird von der Feuerwehr im Handumdrehen organisisert.
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Währenddessen gehen mehrere Trupps der Feuerwehr unter Atemschutz ins Gebäude. Auch eine Drehleiter ist im Einatz. „Im Dachgeschoss konnte ein Schwelbrand lokalisiert werden“, sagt Feuerwehrsprecher Luca Meysing an der Einsatzstelle. Um den betroffenen Bereich gezielt abzulöschen, habe die Feuerwehr ein D-Strahlrohr mit Netzmittel eingesetzt. „So dringt das Löschwasser besser ein“, erläutert der Feuerwehrsprecher.
Feuerwehrleute öffnen Dachverkleidung von innen, um zu löschen
Seine Kolleginnen und Kollegen bringen derweil Verkleidungsteile, Möbelstücke und auch einen Wäschekorb nach draußen. „Wir mussten die Innenwände gewaltsam öffnen, damit auch versteckte Glutnester freigelegt und vollständig abgelöscht werden können“, sagt Luca Meysing. Ein Übergreifen des Brandes in ein Nachbargebäude, das laut Feuerwehr über den Dachboden mit dem betroffenen Gebäude verbunden ist, können die Feuerwehrleute verhindern.
Der Bewohner hat vorbildlich gehandelt. Er hat die Sicherung im Dachgeschoss herausgenommen.
Die Atemluft in den Atemschutzgeräten des ersten Feuerwehrtrupps ist derweil aufgebraucht. Die Feuerwehrleute melden sich zum Hygienezelt ab, das auf der Straße aufgebaut worden ist. Hier können sie sich umziehen, bekommen einen Trainingsanzug, können sich Waschen und die möglicherweise kontaminierte Einsatzkleidung gleich für die Wäsche bei der Feuerwehr Bergisch Gladbach abgeben.

Feuerwehrsprecher Luca Meysing.
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Mehrere Angriffstrupps der Feuerwehr unter schwerem Atemschutz stehen sich für den Einsatz bereit.
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In einem Zelt können sich die Feuerwehrleute vor Ort umziehen und die Hände waschen.
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Um 19.25 Uhr meldet Einsatzleiter Bastian Eltner, der an diesem Abend 34 Feuerwehrleute im Einsatz hat, „Feuer unter Kontrolle“. Gegen 20.15 Uhr folgt dann die Meldung „Feuer aus“ an die Feuer- und Rettungsleitstelle. „Der Bewohner hat vorbildlich gehandelt“, sagt Einsatzleiter Bastian Eltner und weist darauf hin, dass der Betroffene umgehend die Stromversorgung im Obergeschoss abgestellt habe, indem er die Sicherung herausgenommen habe.
Auch Rösraths Bürgermeister kommt am Abend zur Einsatzstelle
Neben der Feuerwehreinheit aus Rösrath-Forsbach sind auch die Kolleginnen und Kollegen der Einheiten Hoffnungsthal und Rösrath m Einsatz. Die Einheit Forsbach stellt bis 21.30 Uhr noch eine Brandwache und kontrolliert das Gebäude fortlaufend auf mögliche weitere Glutnester, bevor auch ihre Einsatzkräfte wieder einrücken können.

Auch die Rösrather Drehleiter der Feuerwehr ist am Sonntagabend (18. Januar) in Forsbach im Einsatz.
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Rösraths Feuerwehrchef Bastian Eltner (r.) informiert Bürgermeister Yannick Steinbach an der Einsatzstelle über die Lage.
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Auch das Nachbargebäude überprüfen die Feuerwehrleute auf mögliche Brandauswirkungen.
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Auch Rösraths Bürgermeister Yannick Steinbach ist am Sonntagabend zur Einsatzstelle gekommen und lässt sich die Lage von Stadtbrandinspektor Bastian Eltner vor Ort erläutern.
Das Dachgeschoss des Wohnhauses ist laut Feuerwehr vorläufig nicht bewohnbar. Zur Ermittlung der Brandursache wird nun die Polizei übernehmen müssen.

