Mutmaßlicher Täter28-Jähriger aus Rösrath wegen Mordes angeklagt

Der Tatort: in diesem Haus an der Straße Im Weidenauel.
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Rösrath/Köln – Der mutmaßliche Messerstecher von Rösrath muss sich ab Dienstag, 21. April, wegen Mordes vor dem Kölner Schwurgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 28-jährigen Angeklagten vor, am 15. September 2019 in seiner eigenen Wohnung in einem siebenstöckigen Mehrfamilienhaus in Rösrath einen 42-jährigen Kontrahenten mit einem Messerstich in den Oberschenkel so schwer verletzt zu haben, dass dieser verblutete.
Nach der Tat flüchtete der wegen Drogendelikten polizeibekannte Mann zunächst. Er konnte aber nach wenigen Tagen an der Tank- und Rastanlage Schloss Röttgen an der Autobahn 59 bei Köln-Porz festgenommen werden.
Dem 28-Jährigen, nach dem die Polizei zeitweise mit einem Foto öffentlich gefahndet hatte, werden zudem mehrere durch Kokainkonsum bedingte Straßenverkehrsdelikte vorgeworfen. Für den Prozess hat die 21. Große Strafkammer zunächst neun Verhandlungstage bis zum 26. Juni vorgesehen. (sb)

