Gertrud Schwirz aus Bergheim wird 100 Jahre altUrenkel kommt in den nächsten Tagen
Bergheim/Hürth – Vor 100 Jahren wurde Gertrud Schwirz als Gertrud Luschnat in Hürth-Fischenich geboren. Heute lebt sie im Bergheimer DRK-Seniorenzentrum an der Zeppelinstraße, wo sie jetzt Geburtstag feiert.
Nach dem Besuch der Fischenicher Volksschule arbeitete sie in Efferen bei der Post. Weil die Mutter früh starb, musste sie den Beruf aufgeben und sich um ihre kleine Schwester kümmern.
57 Jahre in Hürth zu Hause
1947 heiratete die heutige Jubilarin den Eppelborner Walter Schwirz, in dessen saarländische Heimat das Paar 1950 zog. Zehn Jahre später kehrte die Familie, zu der auch die beiden Töchter Hedwig „Hedy“, geboren 1948, und Martha „Martli“, geboren 1959, gehören, nach Fischenich zurück und wohnte an der Fronhofstraße. 1996 starb Walter Schwirz, seitdem lebt sie allein. 57 Jahre lang war Gertrud Schwirz an der Frohnhofstraße zu Hause und erledigte den Haushalt bis vor vier Jahren eigenständig.
Gern besuchte sie Museen und Ausstellungen, ging zum Wandern, zum Kegeln, zur Gymnastik und las gern. Regelmäßig kaufte sie sich Monatskarten für den Öffentlichen Personennahverkehr „und freute sich diebisch, wenn sie mehr Geld verfahren hatte, als die Karte gekostet hat“, wie Tochter Martha Tamm erzählt.
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Vor vier Jahren zog die Jubilarin nach Bergheim ins Seniorenheim. Gertrud Schwirz hat zwei Enkelkinder. „Ein erstes Urenkelkind wird in den nächsten Tagen erwartet“, berichtet sie stolz. Zur Feier des Tages werde die Familie beim Italiener einkehren, „wo sie so gerne hingeht“, sagt Martha Tamm. „Ich bin froh, wenn die ganze Bagage zusammensitzt“, versichert die Jubilarin.



