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Umzug kann passierenJecken in Brühl sollen Rücksicht auf neue Beete und Bäume nehmen

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Zu sehen sind neue Beete und Bäume an einer Straße.

Neue Bäume wurden in Brühl-Badorf gepflanzt, die Jecken sollen beim Karnevalszug Rücksicht auf die Beete nehmen.

22 Bäume ließ die Stadtverwaltung entlang der Straße „Auf dem Kamm“ setzen. Eine Viertelmillion Euro nahm die Stadt dafür in die Hand. 

Weil die Bauarbeiten und Pflanzungen weit fortgeschritten sind, kann der Badorfer Karnevalszug die Straße „Auf dem Kamm“ am Samstag, 14. Februar, 13.30 Uhr, ungehindert passieren. Angesichts der durchaus kostspieligen neuen Beete und Bäume bittet die Stadtverwaltung die Jecken jedoch um Vorsicht.

Auf dem Abschnitt zwischen Robertstraße und Kämperpfad sind laut Stadtverwaltung insgesamt Flächen von rund 100 Quadratmetern zusätzlich entsiegelt worden. 22 Bäumen wurden gesetzt, die einen großzügigen Bereich zum Wurzeln erhielten. Um die Stämme herum sollen künftig Stauden und Sträucher Lebensraum für Insekten bieten.

„Die Unterpflanzung mit Stauden sorgt für eine gute Bodenbedeckung, um den Wurzelbereich der Bäume zu schützen. Der beschattete Wurzelbereich sorgt für ein gesundes Mikroklima für die neuen Bäume“, so die Stadt. Lediglich in einem größeren Beet konnte kein Baum gesetzt werden, weil dort Gas- und Stromleitungen im Untergrund liegen. Blühende Zwiebelpflanzen sollen im Zuge der Pflege im Herbst in den Boden eingebracht werden.

Das neue Grün ersetzt die rund 20 Blutpflaumen, die in den zurückliegenden Jahren aufgrund eines Pilzbefalls nach und nach gefällt werden mussten. Die exakten Kosten sind noch offen, da laut Verwaltung noch nicht alle Rechnungen vorliegen. Sie dürften jedoch rund eine Viertelmillion Euro betragen. Etwa 200.000 Euro davon wird die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) im Rahmen des Förderprogramms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ übernehmen.