Gregor Golland verurteilt das Verhalten türkischer Anhänger beim Länderspiel ihrer Mannschaft gegen Deutschland. Er hat Forderungen.
„Mehr Bekenntnis einfordern“Brühler Landtagsabgeordneter will Anreize für Zuwanderung kürzen

Gregor Golland (CDU) vermisst das Bekenntnis zahlreicher Zuwanderer zu Deutschland.
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Der CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland (48) hat sich dafür ausgesprochen, die sozialen Anreize für Zuwanderer „endlich massiv zu kürzen und stattdessen mehr Bekenntnis zu unserem Land, seiner Leitkultur und seinen Werten einzufordern“.
Dies sagte der Politiker aus Brühl in einer Reaktion auf die Begleitumstände beim Spiel der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die Türkei im Berliner Olympiastadion.
Bei dem 3:2-Sieg der türkischen Mannschaft gegen die Gastgeber war der türkischstämmige Kapitän Ilkay Gündogan von den Türkei-Fans gnadenlos ausgepfiffen worden. Nach dem Spiel zogen dutzende Türkei-Fans durch Berlin und zeigten den rechtsextremen „Graue Wölfe“-Gruß.
Golland hat für deren Verhalten kein Verständnis, wie er es in seinem wöchentlichen Newsletter postet, in dem er seine politische Woche im Land Revue passieren lässt und Stellung zu tagespolitischen Themen bezieht: „Warum leben diese Menschen in Deutschland, wenn ihre Liebe weiterhin der Türkei und deren Präsident gilt? Sie sind freiwillig hier und dennoch nicht bereit, sich zu integrieren.“
Zuerst waren die Aussagen des CDU-Parlamentariers in der „Bild“-Zeitung veröffentlicht worden. (jtü)


