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Neben Brüneo-BauTrio aus Brühl will Co-Working-Space für zwölf Millionen Euro errichten

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Zu sehen ist Michael Volkmann.

Michael Volkmann hat bereits vor einigen Jahren mit dem Brüneo ein Gebäude für Events und Co-Working errichten lassen, nun soll ein weiteres Projekt gleich nebenan folgen. 

Im Brühler Osten sollen flexibel nutzbare Büros, ein Restaurant und Boardinghouse-Apartments entstehen.

Drop, also Tropfen, heißt ein neues Projekt, mit dem ein Trio aus Brühl dem Osten seiner Stadt einen neuen Akzent verleihen will. „Der Name hat einen einfachen Hintergrund“, sagt Michael Volkmann, neben Jan Freynick und Christian Koch der dritte Unternehmer hinter dem Vorhaben, „uns hat der Zuschnitt des Grundstückes und die Form des Gebäudes inspiriert, die beide einem Tropfen gleichen“.

Entstehen soll der Bau auf einem rund 7000 Quadratmeter messenden Areal an der Marie-Curie-Straße. Gleich nebenan hat Volkmann unter dem Namen Brüneo 2019 auf rund 3000 Quadratmetern einen schmucken Co-Working-Space geschaffen. Also einen Platz, an dem Unternehmen oder Selbstständige sehr flexibel Bürofläche mieten und diese inklusive der dazugehörigen Infrastruktur wie Besprechungszimmer, Kaffeeküche und Außenanlagen nutzen können.

Brüneo ist inzwischen auch ein etablierter Platz für Events

„Für viele Firmen ist es wichtig atmen zu können, sie haben mal mehr, mal weniger Mitarbeiter und sie wollen sich nicht um Kaffee und Toilettenpapier kümmern müssen“, beschreibt Volkmann einen der gravierenden Vorteile des Konzepts. In den vergangenen Jahren hat er Brüneo aber auch zu einem Ort für Events ausgebaut. Ausstellungen, Meetings, Feiern und selbst einen kleinen Weihnachtsmarkt gibt es dort. „Inzwischen basiert das Geschäft gleichermaßen auf Vermietung und Events“, erklärt.

Alte Feldbrandklinker aus Abrissgebäuden wurden für die Fassade des Co-Working-Gebäudes von Brüneo in Brühl wieder verwendet, um die Anmutung alter Industriegebäude zu erzielen und eine warme Atmosphäre zu schaffen.

Alte Feldbrandklinker aus Abrissgebäuden wurden für die Fassade des Co-Working-Gebäudes von Brüneo in Brühl wieder verwendet, um die Anmutung alter Industriegebäude zu erzielen und eine warme Atmosphäre zu schaffen.

Nun will er mit den beiden Partnern in der Brüneo Bertreibergesellschaft den nächsten Schritt gehen. „Mehr Raum für flexible Arbeitsplätze, moderne Eventflächen und ein Umfeld, in dem Kreativität, Wirtschaft und Gemeinschaft zusammenkommen“, so bewerben die drei außerdem in Digitalunternehmen tätigen Macher ihr Vorhaben.

„Brüneo Drop hat eine neue Dimension“, sagt Volkmann mit Blick auf die 5500 Quadratmeter Fläche im Inneren des Gebäudes, das im vorderen Teil drei Etagen und im hinteren vier haben soll. 

Neben Büros und Konferenzbereichen unterschiedlichen Zuschnitts ist auch die Schaffung von einem Dutzend Boardinghouse-Apartments angedacht. „Dort kann der Coach nach einem Seminar oder der Geschäftsbesuch dann übernachten“, so Volkmanns Idee.

Zu sehen ist ein Entwurf des künftigen Gebäudes.

Mit dem Bauvorhaben Drop soll ein Gebäudekomplex für moderne, flexibel nutzbare Arbeitsplätze in Brühl-Ost geschaffen werden.

Auch ein kleines Restaurant soll es geben. Insgesamt will man zwölf bis 14 Millionen Euro in die Hand nehmen, um den Bau zu errichten und sucht noch weitere Mitstreiter. „Als ich mich aus der Innenstadt verabschiedet und Brüneo in Brühl-Ost gebaut habe, hielten das viele für verrückt. Es hat geklappt. Daher gehe ich das Projekt mit Überzeugung an“, sagt der Brühler, der betont, in den Startlöchern zu stehen. Wer Interesse an einer Beteiligung oder Anmietung hat, solle sich gerne melden, so Volkmann. 2028, so sein Plan, soll Drop, der Tropfen, dann fertig sein.