Abo

Millionenförderung vom LandBrühler Marienhospital bekommt eine neue Abteilung

2 min
Neuer Inhalt

Das Marienhospital wird ausgebaut. 

Brühl – Gute Nachrichten für das Marienhospital Brühl: Das Land fördert den Bau einer alterstraumatologischen Einheit mit 1,65 Millionen Euro. Die Gesamtkosten belaufen sich laut dem Krankenhaus auf 2,15 Millionen Euro. Die neue Abteilung soll sechs Betten umfassen und einen Teil der Etage nutzen, die sich gerade im Bau befindet und die für 42 Betten ausgelegt ist.

Die Förderung stammt aus dem 100-Millionen-Euro-Programm „Krankenhaus-Einzelförderung“, dessen Förderschwerpunkt im laufenden Jahr die „Stärkung der patientenorientierten Versorgung im höheren Lebensalter“ ist.

Behandlung durch Internisten und Chirurgen

In dieses Raster passt das Brühler Projekt perfekt hinein. Dr. Christoph Heller, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH (GFO), sagte, mit dem Bauvorhaben könne man in Zukunft noch differenzierter älteren und hilfsbedürftigen Patientinnen und Patienten eine umfassende Behandlung anbieten. Im Fokus soll die Behandlung Hochbetagter stehen, die sowohl internistisch als auch chirurgisch versorgt werden müssen. Dies könne etwa ein Demenzerkrankter sein, der sich einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen hat, gibt Krankenhaus-Sprecherin Britta Ellerkamp ein Beispiel.Der Vorteil der Station werde in kurzen Wegen und dem intensiven Austausch von Internisten und Chirurgen bestehen. Hinzu kommt ein auf die Bedürfnisse Hochbetagter abgestimmtes Interieur mit besonderer Beleuchtung, speziellem Wegeleitsystem und behindertengerechten Hilfsmitteln.

Zunächst Interimsquartier

Die neue, 5,5 Millionen Euro teure Etage soll von Mitte 2025 an die zusätzliche Station Josef 4 und damit auch den alterstraumatologischen Bereiches beherbergen. Die Inbetriebnahme der Räume erfolgt bereits Ende des Jahres. Dann dient die neue Etage aber zunächst als Interimsquartier für andere Stationen. „In vier Stationen wird nacheinander der Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht“, berichtet Ellerkamp.