Neues Modehaus in BrühlDarum wird die Aachener-Eröffnung verschoben

Die Eröffnung des Modehauses Aachener im Haus des einstigen Brühler Kaufhofs verzögert sich.
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Brühl – Auch wenn die Mitarbeiter der Modekette Aachener bereits seit einigen Tagen eifrig in den Räumen der ehemaligen Sinn-Filiale am Steinweg wirbeln, muss die geplante Eröffnung des Ladenlokals doch verschoben werden. Ursprünglich hatte die noch junge Geschäftskette in dem klobigen, in den 1970er-Jahren für ein Kaufhof-Warenhaus errichteten Bau am Donnerstag, 18. August, den Verkauf von Oberbekleidung und Schuhen starten wollen. Doch die Kunden werden sich gedulden müssen.
„Wir starten eine Woche später“, kündigt Aachener-Verkaufsleiter Erich Beyersdorff die Eröffnung für Donnerstag, 25. August, 9.30 Uhr, an. Man habe noch nicht im erhofften Umfang Ware erhalten, so die Begründung. „Es ist zwar alles bestellt, aber wie in vielen anderen Wirtschaftsbereichen auch verzögern sich Lieferungen“, so Beyersdorff, der das Haus bestens kennt. Im November 2020 eröffnete er noch für Sinn die Niederlassung am Steinweg.
Viele Mitarbeiter übernommen
Am 9. Juli endete die Ära Sinn in Brühl. Viele der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Filiale werden künftig zum Team um Aachener-Filialleiterin Heike Boerger gehören. Auch das Sortiment wird dem bisherigen ähneln. Eine einschneidende Veränderung kündigt sich für 2023 an: Das seit dem Abschied des Kaufhofs als Mieter brach liegende zweite Obergeschoss soll dann wieder genutzt werden. Sportartikel, Wäsche und Kinderbekleidung will man dort anbieten.
Mit dem Einzug der erst vor einigen Monaten gegründeten Modekette Aachener soll das Wechselspiel im Herzen der Stadt zwischen Steinweg und Bleiche ein Ende finden. Laut Beyersdorff hat man bereits einen Vertrag für eine Nutzung des Nachfolgebaus geschlossen. Denn das Gebäude am Steinweg wird in nicht allzu ferner Zukunft abgebrochen und durch ein Wohn- und Geschäftshaus ersetzt. Unlängst stellte der Besitzer der Immobilie erste Ideen vor. Einen genauen Zeitplan gibt es jedoch noch nicht. Dem Vernehmen nach rechnet Aachener damit, das Haus noch mindestens zwei Jahre nutzen zu können.
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Für die Bauzeit strebt man eine Zwischenlösung in Brühl an. Diese werde gemeinsam mit der städtischen Wirtschaftsförderung gesucht, hieß es vor einiger Zeit.


