Für den KlimaschutzStadt Brühl verschenkt hundert Apfelbäume

Beim Einladen seines Apfelbaumes wurde Hansjürgen Wahlen (l.) von Bernardin Amendt vom Stadtservicebetrieb unterstützt.
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Brühl – „Die Aktion Zukunftsbaum ist eine Maßnahme und Investition, von der alle profitieren“, findet Bürgermeister Dieter Freytag. Vergangenen Freitagnachmittag war es dann soweit und auf dem Wertstoffhof in der Engeldorfer Straße wurden 100 junge Apfelbäume, darunter auch alte Sorten, verschenkt. Damit will die Verwaltung gemeinsam mit dem Stadtservicebetrieb Einwohner ermuntern, den Klimaschutz voranzutreiben. Denn die Bäume binden Kohlendioxid, produzieren wertvollen Sauerstoff und filtern bis zu 100 Kilogramm Staub pro Jahr und wirken so der Klimakrise entgegen.
Anmeldung war notwendig
„Das Interesse war groß“, resümierte Gerd Schiffer, Beigeordneter und Vorstand des Stadtservicebetriebes, bei der Baumübergabe. Dafür musste sich die Interessenten online anmelden und „innerhalb weniger Stunden waren alle Pflanzen vergeben. Wir denken schon darüber nach, die Aktion zu wiederholen“, so Schiffer.

Bei der Aktion „Zukunftsbäume“ wurden 100 Apfelbäume an Brühler Bürger verschenkt.
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„Ich finde das eine schöne Idee“, freute sich Hansjürgen Wahlen, als er seinen Baum bekam. „Als wir davon in der Presse gelesen haben, haben meine Frau und ich gesagt: »Da melden wir uns an.« Denn in unserem Garten wollen wir eine Insektenwiese anlegen und da passt ein Apfelbaum wunderbar rein“, erzählte er. „Ich habe auch schon extra etwas Draht besorgt, damit die Wühlmäuse nicht an die Wurzeln gehen“, so der Vochemer.
Um das rund zweieinhalb Meter hohe Bäumchen mit Erdballen sicher nach Hause zu bringen, lud Marie-Luise Voigtländer es in ihr Cabrio. „Mein Sohn freut sich schon riesig darauf, den ersten Apfel zu ernten“, berichtete die Schwadorferin.
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Zur Verpflichtung der Paten gehöre aber nicht nur, den Baum einzupflanzen, sondern ihn mindestens zehn Jahre lang zu hegen und pflegen, informierte die städtische Klimaschutzbeauftragten Astrid Mühlenbrock, die die Übergabe koordinierte. Aus ihren Händen erhielten die Bürger neben einer Pflegeanleitung auch noch eine Tüte mit einer Samenmischung aus heimischen Wildkräutern.



