Das beliebte Freibad muss auch in diesem Sommer, dem vierten in Folge, geschlossen bleiben.
Erst in 2027Die Eröffnung des Terrassenfreibads in Frechen wird zum fünften Mal verschoben

Die Baustelle des Terrassenfreibads verursacht weiterhin Probleme. (Archivbild)
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Die Negativserie bei der Sanierung des beliebten Terrassenfreibades in Frechen wird fortgesetzt: Die Inbetriebnahme des Terrassenfreibades Frechen verzögert sich weiter und kann erst im vierten Quartal 2026 erfolgen. Eine reguläre Eröffnung für den Badebetrieb ist damit erst zur Saison im Jahr 2027 möglich. Dies teilt die Stadt Frechen in einer Erklärung mit.
Frechen: Kosten für die Freibadsanierung stiegen bereits von 2,1 auf 13,9 Millionen Euro
Das Freibad, das in seiner letzten Saison 2022 rund 43.000 Besucher anzog, ist seit Mai 2023 geschlossen und wird saniert. Immer wieder tauchten neue Mängel auf. Die ursprünglich auf 2,1 Millionen Euro geschätzten Kosten sind mittlerweile auf 13,9 Millionen Euro gestiegen. Der ursprünglich geplante Wiedereröffnungstermin im Mai 2025 muss nun zum fünften Mal verschoben werden, das Bad war bereits die letzten drei Sommer geschlossen. Eigentlich war vorgesehen, den Betrieb nun im August 2026 zu starten. Dieser Termin wurde aber bislang bereits immer wieder in Frage gestellt. Nun ist klar, dass das Bad den vierten Sommer in Folge geschlossen bleiben muss.
Grund für diese erneute Verschiebung sei der Diebstahl der zentralen Technikbestandteile, der zu erheblicheren Verzögerungen als absehbar im weiteren Bau- und Ausstattungsablauf geführt hätte, so die Verwaltung. Auf der Baustelle wurden im Oktober 2025 Pumpen und Zubehör im Wert von rund 190.000 Euro gestohlen.
Es sind weiterhin rechtliche Klärungen und Abstimmungen erforderlich, die zu Verzögerungen führen
„Die notwendigen Komponenten konnten selbst nach der Beschlussfassung im Betriebsausschuss für den Freizeit- und Bäderbetrieb und Sport vom 19. Februar 2026 nicht umgehend bestellt werden. Es sind weiterhin rechtliche Klärungen und Abstimmungen erforderlich, die zu Verzögerungen führen“, so die Stadt. Der im Dezember seitens des Auftragnehmers in Aussicht gestellte Testlauf im August 2026 habe sich somit bereits auf nach dem Ende der Freibadsaison 2026 verschoben.
Daran schließe sich die Phase der Inbetriebnahme an, die etwa sieben Wochen in Anspruch nehmen werde. Erst nach einem dreiwöchigen Probebetrieb könne dann die Badewassertechnik von einem Sachverständigenbüro abgenommen werden. Dem schließe sich wiederum eine vierwöchige Testbetriebsphase an, die erforderlich für die Abnahmen durch das Gesundheitsamt und das Hygieneinstitut ist. In der Gesamtbetrachtung ergebe sich daraus ein Zeitrahmen, der die Wiedereröffnung für den Badebetrieb erst zur Freibadsaison 2027 ermögliche, teilt die Stadt mit.
