Zum dritten Mal feierte die Stiftung eine ausverkaufte Inklusive Sitzung, bei der auch viele eigene Kräfte auftraten.
Inklusive SitzungSo närrisch feierte die Gold-Kraemer-Stiftung im Frechener Stadtsaal

Begeistert feierten die Gäste die Tanzdarbietungen der Mädchen der kfd St. Severin.
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Die Frechener Familie Franken, unter dem Namen „Ohrkamelle“ seit langem Partner der Gold-Kraemer-Stiftung (GKS), sorgte als Sitzungskapelle schon lange vor dem offiziellen Start für die musikalische Einstimmung. So hatte es der Elferrat mit Sitzungspräsident Martin Bock auch wesentlich leichter, den Saal zu erobern. Nicht nur sie bekamen viel Beifall beim Einzug, auch das Familientanzcorps der kfd St. Severin, bestehend aus rund 50 Tänzerinnen und einem Jungen, von den Minis bis zu den Teenies, wurden so empfangen. Und der Beifall steigerte sich noch, denn die Darbietungen der jungen Tänzerinnen begeisterten.
Der Stadtsaal war ausverkauft
„Da kommt eine tolle neue Nummer für den Frechener Sitzungskarneval“, fand auch Marianna Carrié, die schon im vergangenen Jahr die Sitzung besucht hatte. Für Sitzungspräsident Martin Bock ist mit der dritten Inklusiven Karnevalssitzung Tradition geschaffen worden, wie er dem ausverkauften Saal – auch auf dem Balkon war kaum noch Platz – verkündete.
Die „Ohrkamelle“ nutzte die tänzerischen Fähigkeiten der kfd-Truppe und ließ sie zu ihren Melodien mittanzen und hopsen. Viel Spaß gab es bei der nächsten Nummer, denn der GSV, der Gold Kraemer-Sport-Verein, der gerade sein zehnjähriges Bestehen feiern konnte, hatte auch etwas einstudiert. Überhaupt kamen viele Nummern des Nachmittags aus den eigenen Reihen, so trat das Buschbeller Paul-Kraemer-Haus auf und auch die Frechener Schreibwerkstatt „Blattgold“ war mit dabei.
Kölsche Version des Liedes der Schreibwerkstatt „Blattgold“
Sie stellte die kölsche Version des Liedes „Zosamme“ vor. Das Lied – auf hochdeutsch – war der offizielle Song der „SportWoche für Alle“ des Deutschen Behindertensportverbandes im vergangenen Jahr. Doch nicht nur aus den eigenen Reihen war das Programm zusammengestellt worden. So spielte die Kölner Band „Lupo“ ihre alten und neuen Songs vor und forderte zum Mitsingen und Tanzen auf.
Das Tanzcorps des GV Hücheln stellte sich vor und auch die Gruppe „Dubisttanzklar“, die schon bei der Prinzenproklamation dabei war, trat noch einmal an. Apropos Prinz: Natürlich waren auch Prinz Mirko I. und Kinderprinzessin Emily I. und ihre Begleitungen mit dabei, um für Stimmung zu sorgen.
Frechen: Herrenballett zu den Klängen von „Bonanza“
Zu den Titelklängen von „Bonanza“ präsentierte die GKS ein Herrenballett, das sich zur Freude der Gäste zu den Klängen von „Cotton Eye Jack“ präsentierte. Eng wurde es nicht nur, als die Frechener Prinzengarde mit Prinzenwache und Tanzcorps die Bühne bevölkerte, auch bei der Schlussnummer musste man eng zusammenrücken, damit alle Platz hatten. Denn aus Köln war das Traditionscorps „Jan van Werth“ mit Garde, Tanzkorps und Regimentskapelle angerückt und sorgte für ein eindrucksvolles Finale.
Eine Überraschung für Martin Bock gab es, als der Vorstand der KG Klütte-Köpp ihm eine schwere blecherne Sammelbüchse überreichte. Das im Foyer eingesammelte Garderobengeld wurde für die Reittherapie gespendet, die die Stiftung in Frechen anbietet.

