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Gebäude in TrümmernAuch an Tag 3 nach dem Brand in Hürth lodern Feuer auf

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Noch war das Feuer am Mittwochmorgen nicht gänzlich gelöscht. Ein Bagger zieht Schutt auseinander, damit die Feuerwehrleute zu Glutnestern vordringen kann.

Noch war das Feuer am Mittwochmorgen nicht gänzlich gelöscht. Ein Bagger zieht Schutt auseinander, damit die Feuerwehrleute zu Glutnestern vordringen kann.

Das Hallendach des Onlinehändlers Omnidael ist eingestürzt und hat Brandnester unter sich begraben.

Auch zwei Tage, nachdem im Hürther Stadtteil Kalscheuren ein Feuer ausgebrochen war, dauerten die Löscharbeiten noch an. Graue stinkende Rauchschwaden stiegen am Mittwoch (28. Januar) aus der Ruine. Die Szenerie schien richtig unwirklich, wie die Kulisse eines Katastrophenfilms. Schwarz und verraucht standen nur noch die Reste der Außenmauern der Hallen.

Und dort, wo eigentlich die Produkte des Onlinehändlers Omnidael – Verpackungsmaterialien aus Papier, Pappe und Folien sortiert in den Regalen liegen würden – stand mitten in den Trümmern ein gewaltiger Bagger, der mit seinem „Gebiss“ immer wieder in den Schutt griff, ihn anhob und an einer anderen Stelle ablegte. „Durch den Einsturz des Hallendaches kommen wir nicht an die letzten Brandnester“, erklärte der diensthabende Einsatzleiter Michael Frey an Tag drei der Löscharbeiten.

Dieser Einsatz zeigt, wie gut die Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinweg funktioniert
Landrat Frank Rock

Unklar ist immer noch die Ursache für den Brand, zu dem die Feuerwehr am Montagmittag (26. Januar) gegen 12 Uhr alarmiert wurde.160 Feuerwehrleute aus dem ganzen Rhein-Erft-Kreis waren an der Einsatzstelle.

Ihnen und anderen Einsatzkräften dankte Hürths Bürgermeister Dirk Breuer via Facebook: „Euer Einsatz schützt unsere Stadt und ihre Menschen.“ Landrat Frank Rock schloss sich an und ergänzte: „Dieser Einsatz zeigt, wie gut die Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinweg funktioniert – und wie verlässlich unsere Gefahrenabwehr im Kreis arbeitet.“