Zahlreiche Häuser betroffenHürther am Montag stundenlang ohne Wasser

Freigelegt und ausgetauscht wurde das gebrochene Wasserrohr unter dem Gehweg auf der Horbeller Straße.
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Hürth-Stotzheim – Nach einem Wasserrohrbruch saßen am Montag einige Stotzheimer stundenlang auf dem Trockenen. Einem aufmerksamen Müllwerker der Stadtwerke war morgens um 6 Uhr auf dem Weg zur Arbeit aufgefallen, dass auf der Horbeller Straße in Höhe der Hausnummer sechs Wasser aus dem Boden sprudelte. Er meldete seine Entdeckung den Kollegen, die sofort ausrückten, um den Schaden zu begutachten und zu beheben. Das Wasser musste zunächst abgestellt werden.
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein zehn Zentimeter dickes Wasserrohr im Bereich eines Hausanschlussschiebers gebrochen war. Die Leitung ist nach Angaben von Stadtwerkesprecher Willi Pütz rund 70 Jahre alt, der Rohrbruch sei altersbedingt. Im Auftrag der Stadtwerke wurde eine Grube ausgehoben und die Leitung freigelegt. Das defekte Rohrstück konnte anschließend ersetzt werden.
Etwa 20 Häuser hatten bis zum Abschluss der Reparaturarbeiten am Nachmittag kein Wasser. Betroffen war die Horbeller Straße im Abschnitt zwischen Berrenrather Straße und Hospitalstraße, außerdem ein Haus am Heinrich-Sürth-Weg.
Hürther Stadtwerke sprechen von 50 Rohrbrüchen im Jahr
Die Stadtwerke betreiben in Hürth ein Rohrleitungsnetz mit einer Gesamtlänge von rund 250 Kilometern. Daran angeschlossen sind 13.500 Häuser, die vom Wasserwerk in Efferen mit aufbereitetem Grundwasser versorgt werden, das die Stadtwerke aus Tiefen zwischen 60 und 130 Metern fördern. Zwischen zehn und 14 Millionen Liter fließen täglich aus den Hürther Wasserkränen.
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Nach Angaben der Stadtwerke sind kleinere Rohrbrüche nicht ungewöhnlich. „Wir haben etwa 50 Rohrbrüche im Jahr“, so Pütz, „etwa einen pro Woche.“ Die Schäden könnten meist schnell repariert werden. Die Reparaturkosten für die Leitung in der Horbeller Straße gab Pütz mit rund 5000 Euro an.




