KarnevalRosenmontagszüge in Pulheim

Wie im Computerspiel - die Messdiener aus Geyen als Mario und Luigi.
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Stommelnerbusch/Geyen/Sinnersdorf – Stommelerbusch. Rosenmontag gingen die Jecken Böscher auf die Suche nach dem sagenumwobenen Moulin Rouge. Die Windmühle ist das Wahrzeichen des Pariser Varietés „Moulin Rouge“. Die Straßen von Stommelerbusch waren mit 2000 Besuchern gefüllt. Mit 13 Zugteilnehmern und 250 Teilnehmern gehört der Zug zu den kleineren im Kreis.
Seit 1999 organisieren Rolf Dohm und Peter Bonn mit rund vierzig Mitstreitern vom Karnevals-Freundeskreis „Jecke Böscher“ einen Rosenmontagszug. Die Stommelerbuscher Traktorfreunde verteilten Äppel und Äädäppel. Unterstützung gab es von den Stommelner Reissdorf-Freunden mit einem eigenen Wagen und den Alten Herren aus Stommeln.
500 Teilnehmer
Geyen/Sinthern. 500 Zugteilnehmer machten mit 19 teilnehmenden Gruppen die beiden Ortsteile unsicher. Und fast alle stammten aus den beiden Orten. Hier fielen insbesondere private Vereinigungen wie die Hausgemeinschaft 64 und der Kegelclub „De Kallendresser“ auf, die mit ihrem Prunkwagen den Abschluss des Zuges bildeten und in Memoriam einen „Lukas-Podolski“-Pappkameraden mit dabei hatten. Der verrückte Männer Kochclub präsentierte eigene Kochkünste mit „Schnecken für die Jecken“ und saure Gurken für alle.
Die Kölschen Fründe feierten den größten Karnevalsclub der Welt und meinten damit den 1. FC Köln. Der Geyener Partyzoo war als Affen kostümiert, und die Geyener Festpiraten waren auf der Suche nach der Karibik. Fester Bestandteil des Rosenmontagszugs, der von der Ortsgemeinschaft Geyen ausgerichtet wurde, ist die Fußgruppe der Maigesellschaft „Weißer Flieder“ aus Sinthern. Große Fußgruppen konnten die Messdiener aufbieten, die als lebendiges Super Mario Computerspiel durch die Straßen zogen. Die Jungschützen bewachten als Polizisten die Schützen von St. Cornelius, die als Knackis im Gefängniswagen kutschiert wurden. Als Hunnen gingen die Dansweiler Dschungelbröder mit.
Fasnet-Masken
Sinnersdorf. Die KG Blau Weiß Sinnersdorf hatte mehrere eigene Gruppen ins Rennen geschickt. Das Tanzcorps, das Musikcorps und der Festwagen bildeten eine stolze Basis für rund 25 teilnehmende Gruppen. Aus Pforzheim kam ein Hexenensemble samt Musikkapelle und zeigte den Rheinländern, wie man mit traditionellen Fasnet-Masken mit Hexen kegeln kann.
Vorschläge für den europäischen Rettungsschirm wurden genauso erarbeitet wie eine Gießkanne, die ihren Inhalt gleichmäßig auf dem Boden verteilt. Die fantasievollsten Kostüme stellte die Gruppe der Horties, die exotische Vögel gekonnt umsetzte. Die lokalen Pfadfinder gingen als helfende Heinzelmännchen, während der Kindergarten „Mach Mit“ als Wikinger die Gegen unsicher machte. Der Kindergarten Rappelkiste war als obligatorischer „FC-Fan“ im Chor der Jecken. Zurück in die 70er Jahre ging es mit dem Kegelclub „Die sich den Wolf kegeln“.
