Die Gründung der Stiftung Auschwitz-Birkenau wäre ohne den Ex-Ministerpräsidenten aus Pulheim nicht möglich gewesen, heißt es.
„Licht der Erinnerung“Rüttgers für Einsatz um Gedenkstätte Auschwitz geehrt

Jürgen Rüttgers erhielt die Auszeichnung „Licht der Erinnerung“ aus den Händen von Dr. Piotr M. A. Cywinski.
Copyright: Land NRW / Robin Teller
Der frühere NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (2005-2010) wurde am Mittwoch (29. April) in Düsseldorf mit dem „Licht der Erinnerung“ geehrt. Die höchste Auszeichnung der Gedenkstätte Auschwitz bekam der 74-jährige Christdemokrat aus Pulheim für den Erhalt der Authentizität der Gedenkstätte Auschwitz.
Als Ministerpräsident und auch nach dem Ende seiner politischen Karriere habe Rüttgers zu den Politikern gehört, die die Beteiligung des Bundes und der Länder an der Stiftung Auschwitz-Birkenau unterstützt haben, heißt es in einer Mitteilung der Gedenkstätte Auschwitz. Ziel der Stiftung, der Rüttgers angehört, ist die Finanzierung langfristiger Konservierungsmaßnahmen und der Schutz aller authentischen Überreste des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz.
Pulheim: Rüttgers folgt auf andere bedeutende Preisträger
„Die Gründung der Stiftung Auschwitz-Birkenau und damit der gesamte Prozess der Authentizitätsbewahrung wäre ohne das persönliche Engagement von Professor Jürgen Rüttgers von Beginn an nicht möglich gewesen“, sagte der Direktor des Museums Auschwitz, Dr. Piotr M. A. Cywiński, in seiner Laudatio.

So sieht die Auszeichnung aus.
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Das „Licht der Erinnerung“ wird vom Direktor des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau für herausragende Verdienste um die Aufklärung über Auschwitz und den Holocaust gestiftet und verliehen. Sie würdigt Personen, die sich für die Bewahrung und Weitergabe der Erinnerung an das deutsche nationalsozialistische Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz einsetzen.
Zu den früheren Preisträgern gehören unter anderen der ehemalige polnische Außenminister Wladyslaw Bartoszewski (1922-2015), der französische Holocaust-Überlebende und Nazi-Jäger Serge Klarsfeld und der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose.