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TarifverhandlungenWarnstreik trifft den Öffentlichen Nahverkehr in Rhein-Erft

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Das Bild zeigt einen Bus am Bahnhof in Horrem.

Während des Warnstreiks finden nur Busfahrten statt, die von Subunternehmen erbracht werden. 

Verdi hatte nach gescheiterten Verhandlungen mit Verkehrsunternehmen zum Streik aufgerufen. Auch Köln und Bonn sind betroffen.

Die Fahrten der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft (REVG) werden ab Freitag (6. März), 3 Uhr, bis zum Samstagmorgen (7. März), 3 Uhr, eingeschränkt sein. Wie das Unternehmen in den sozialen Medien berichtet, ist der Hintergrund ein Warnstreik. 

Die Gewerkschaft ver.di hat unter anderem auch die Kölner Verkehrsbetriebe und die Stadtwerke Bonn zum Streik aufgerufen. Die Gewerkschaft erklärte, dass zweitägige Tarifverhandlungen am Dienstagabend (3. März) ohne Ergebnis beendet worden seien und kein Angebot der Arbeitgeberseite vorliege.

Warnstreik in Rhein-Erft betrifft nicht die Züge und S-Bahnen

Der Streik trifft laut REVG auch den Öffentlichen Nahverkehr im Rhein-Erft-Kreis. Während des Streiks finden innerhalb des Rhein-Erft-Kreises nur Busfahrten statt, die regulär von Subunternehmen erbracht werden. Der Schul- und Busverkehr soll trotzdem Priorität haben. Schnellbusse werden nicht fahren. 

Dagegen werde die Deutsche Bahn nicht bestreikt, S‑Bahnen, RE und RB fahren regulär. Die REVG will hier darüber informieren, welche Fahrten trotzdem stattfinden. Die Mobilitätsgarantie gilt laut REVG nicht an den Streiktagen. Bereits am 27. und 28. Februar hatte es Streiks im Öffentlichen Nahverkehr gegeben, von denen auch der Rhein-Erft-Kreis betroffen war. (rag)