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Viele Busse bleiben im DepotREVG wird an diesem Donnerstag bestreikt

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Die Busse der REVG sollen am Donnerstag (19. März) bestreikt werden.

Die Busse der REVG sollen am Donnerstag (19. März) bestreikt werden.

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst treffen in dieser Woche doch noch die Pendler im Rhein-Erft-Kreis. Nur am Dienstag bleiben sie verschont.

Am Montag und Dienstag (16./17. März) konnten die Kunden der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft (REVG) aufatmen: Der Rhein-Erft-Kreis wird vom Warnstreik, zu dem Verdi aufgerufen hatte, ausgespart; alle Busse fahren am Dienstag wie geplant, auch die Kundencenter sind am Montag geöffnet.

Das ändert sich jedoch im Laufe dieser Woche. Schüler und Arbeitnehmer, die auf den Bus angewiesen sind, müssen an diesem Donnerstag (19. März) bis Betriebsschluss am Freitagmorgen (19. März) mit Einschränkungen rechnen. Die Gewerkschaft hat erneut zum Warnstreik aufgerufen, und dieses Mal sind auch die Busfahrerinnen und Busfahrer der REVG aufgefordert worden, ihre Arbeit niederzulegen. Die REVG teilt mit, dass Fahrtausfälle und Verspätungen auf den Buslinien im Kreis zu erwarten sind. Ab Freitag, 4 Uhr, gelte wieder der reguläre Betrieb, so das Verkehrsunternehmen.

Wie bei früheren Warnstreiks ist das Nahverkehrsunternehmen bestrebt, mit Hilfe ihrer Subunternehmen die Fahrten zu den Schulen und zurück aufrecht zu erhalten. Dennoch müssten Schülerinnen und Schüler damit rechnen, dass es bei den Heimfahrten zu Ausfällen kommen könne. Die Schnellbusse SB91 und SB 92/93 fallen komplett aus, die Busse bleiben im Depot. Die REVG will  über ihre Kanäle informieren, auf welchen Linien reguläre Fahrten stattfinden. Die Mobilitätsgarantie gelte nicht an den Streiktagen, heißt es. (jtü)