Schwer vorzustellen, dass Harald Dudzus an seinem 80. Geburtstag nicht für den Sport unterwegs gewesen ist. Allein die Glückwünsche hielten ihn vom Ehrenamt ab.
Vorsitzender feiert 80. GeburtstagWer in Rhein-Erft Sportbund sagt, meint Dudzus

Harald Dudzus steht seit 20 Jahren an der Spitze des Kreissportbunds. An seinem 80. Geburtstag hat er es etwas ruhiger angehen lassen . . . vielleicht.
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Wer über den Kreissportbund spricht, der meint Harald Dudzus. Seit 20 Jahren leitet der Erftstädter die Geschicke des Dachverbandes der Sportvereine im Rhein-Erft-Kreis. Eine Tätigkeit, die jung zu halten scheint — feierte Dudzus doch am Donnerstag (24. August) seinen 80. Geburtstag. Wobei es ein Ehrenamt ist, das der langjährige stellvertretende Landrat so ausfüllt als handele es sich um einen bezahlten Fulltime-Job.
Als „Tausendsassa im ausgesprochen positiven Sinne“, hatte Erftstadts ehemaliger Bürgermeister Volker Erner „Mr. Kreissportbund“ vor fünf Jahren bezeichnet. Damals erhielt Dudzus die höchste Auszeichnung, die Erftstadt zu vergeben hat: die Carl-Schurz-Medaille. Verdient hatte er sich diese Ehrung auch als Vorsitzender des Kierdorfer Turnvereins, in der Dorfgemeinschaft, im Geschichtskreis, in kulturschaffenden Vereinen, im Stadtsportverband, in der Kirchengemeinde und als Vorsitzender des Vereins Biotech Rhein-Erft. „Sie waren und sind bei all Ihren Tätigkeiten und Engagements immer mit kreativen, nachhaltigen und konstruktiven Ideen bei der Sache“, sagte Erner.
An vielen Tagen ist Dudzus im operativen Geschäft tätig
Harald Dudzus, der seit Jahrzehnten der FDP angehört, wird eine hohe innere Kraft und eine große Eigenmotivation nachgesagt, für den Sport im Kreis einzustehen und auch zu kämpfen. Oft ist er nicht nur in der Führungsposition, sondern auch im operativen Tagesgeschäft tätig. Eigentlich vergeht kein Tag, an dem er sich nicht mit dem Sport und der Arbeit im KSB beschäftigt.
Jedes sportliche Ereignis im Kreisgebiet, egal in welcher Leistungsklasse, nimmt der 80-Jährige zum Anlass, die Interessen der Sportler und Sportlerinnen zu vertreten. Er verfolgt intensiv die verschiedenen gesellschaftlichen Themen im Kreisgebiet, die auch den Sport betreffen und setzt sich in Gremien und Arbeitsgruppen ein. (jtü)
