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Auch Städte betroffenIT-Panne: Zulassungsstelle in Rhein-Erft geschlossen

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Buchstaben und Zahlen leuchten auf einem Bildschirm.

Nichts geht mehr in der Zulassungsstelle des Kreises und in den Einwohnermeldeämtern in einigen Städten.

Ein Stromausfall bei einem IT-Dienstleister hat massive Auswirkungen auf Termine bei Behörden im Rhein-Erft-Kreis.

Eine größere IT-Störung führt am Dienstag (3. März) zu Problemen in der  Kreisverwaltung und in Stadtverwaltungen. Teilweise ist weder Telefon- noch E-Mailkontakt möglich. Ursache ist ein größeres Problem bei Regio-IT infolge eines Stromausfalls. Der Dienstleister geht davon aus, dass die Beseitigung des Fehlers den ganzen Tag über dauern wird. Voraussichtlich am Mittwoch soll der Betrieb wieder regulär laufen.

So stehen derzeit mehrere Fachanwendungen des Rhein-Erft-Kreises nicht zur Verfügung. Betroffen sind insbesondere die Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle des Straßenverkehrsamtes sowie GIS-Anwendungen im Katasterbereich.

Vereinbarte Termine müssen ausfallen

Bereits vereinbarte Termine können daher  nicht eingehalten werden, teilte ein Sprecher der Kreisverwaltung mit. Bürgerinnen und Bürger mit einem Termin am Dienstag im Straßenverkehrsamt werden gebeten, nicht zur Kreisverwaltung oder der Außenstelle Hürth zu kommen, da eine Vorsprache derzeit nicht erfolgen kann.

Bürgerinnen und Bürger mit einem gebuchten Termin werden gebeten, einen neuen Termin online zu vereinbaren. Alternativ können sie sich unter Angabe ihrer Termindaten per E-Mail an den Kreis wenden.

Bürgerinnen und Bürgersollen neue Termine vereinbaren

In Erftstadt ist das Bürgerbüro in Lechenich betroffen und muss am Dienstag  geschlossen bleiben. Alle geplanten Termine mussten abgesagt werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros versuchen,  alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger telefonisch zu erreichen, um einen neuen Termin zu vereinbaren. 

Auch in Hürth, Kerpen und Pulheim sind die Einwohnermeldeabteilungen betroffen. Gebuchte Termine müssten verschoben werden. Betroffene Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Termine zu einem späteren Zeitpunkt neu zu buchen. (jtü)