Der Fahrer brachte das Fahrzeug in Ruppichteroth noch aus dem Dorf heraus auf eine Straße, an der es keine Bebauung mehr gab.
FeuerwehreinsatzBrand im Laderaum eines Müllautos – zerdrückter Akku unter Verdacht

Auf der Straße Mühlenharth in Ruppichteroth-Oeleroth brannte es im Laderaum eines Müllautos. Gut zu erkennen sind die schwarz verkohlten Müllreste.
Copyright: Ralf Rohrmoser-von Glasow
Der 25 Jahre alte Mitarbeiter der Entsorgungsfirma, der mit Kollegen auf der Straße Mühlenharth in Ruppichteroth-Oeleroth am Dienstag (15. Januar) gegen 10.20 Uhr unterwegs war, bemerkte plötzlich Brandgeruch. Er stand auf dem Trittbrett eines Müllentsorgungsfahrzeugs, das die gelben Tonnen entleert. Auch sein Kollege auf der anderen Seite merkte auf.
Der Fahrer brachte sein Fahrzeug aus der Bebauung des Dorfes heraus
Der 25-Jährige schob die Gummimatte zu der Mulde beiseite, um in den Laderaum zu schauen, und blickte in ein Flammenmeer. Innerhalb von wenigen Sekunden habe es durchgezündet, erzählte er später. Er informierte den Fahrer, der sofort aus dem Dorf herausfuhr und erst stoppte, als es keine Bebauung mehr gab.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten den Brand schnell gelöscht.
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Dort öffneten die Mitarbeiter die Ladeklappe und kippten Teile des brennenden Inhalts auf die Fahrbahn. Die Freiwillige Feuerwehr rückte mit zwölf Einsatzkräften unter Leitung von Brandoberinspektor Jan Axler aus. Ein Trupp mit Atemschutzgeräten konnte das Feuer schnell löschen. Kunststoffteile und Dämmung waren schwarz verkohlt, inmitten des Brandguts lag eine aufgeplatzte Batterie.
Zuletzt hatte der Müllwagen einen 1100-Liter-Wertstoffcontainer entleert
Möglicherweise könnte das die Ursache gewesen sein. Schon häufiger hatten zerdrückte Akkus Müll entzündet. Zuletzt hatten die Entsorger einen 1100-Liter-Wertstoffcontainer bei einer Firma entladen. Ob es einen Zusammenhang mit dem Brand des Müllentsorgungsfahrzeugs gibt, ist Gegenstand der Ermittlungen der Polizei. Die Straße Mühlenharth blieb für die Dauer des Einsatzes gesperrt.


