Noch während des Einsatzes kam ein Baufachberater des THW hinzu, um den Abriss der Scheune zu koordinieren.
Stromleitung geschmolzenFachwerkscheune in Much brennt nieder und muss abgerissen werden

Als die Feuerwehr eintraf, brannte die Scheune in voller Ausdehnung.
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Eine Fachwerkscheune in Much ist in der Nacht auf Montag (18. Mai) niedergebrannt. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf Wohnhäuser gerade noch verhindern. Die Ruine musste noch während der Löscharbeiten abgerissen werden.
Um 2.27 Uhr ertönten die Melder der Freiwilligen Feuerwehr Much. In Bruchhausen an der L350 brannte eine freistehende Fachwerkscheune. Einsatzleiter Markus Büscher traf als einer der ersten am Brandort ein. Er erkannte, dass die Flammen bereits auf ein benachbartes Gebäude, ebenfalls aus Fachwerk, übergriffen. „Deswegen haben die Kräfte dort zuerst gelöscht und eine Riegelstellung vorgenommen“, sagte Pressesprecher Patrick Mathe. Die Scheune brannte indes in voller Ausdehnung, Flammen schlugen durch das Dach empor.
Much: Enorme Brandlast in der Scheune durch gelagertes Holz
„Wir haben mit drei Rohren und der Drehleiter gelöscht. Das Betreten des Gebäudes war nicht mehr möglich, weil die Stirn bereits eingestürzt war.“ Bedrohlich neigte sich auch die Außenwand nach innen. Nach Mathes Informationen sei in der Scheune vor allem Holz gelagert worden, was für eine enorme Brandlast sorgte. Über der Scheune verläuft eine Stromleitung, die teilweise wegschmolz. Funken schlugen empor.

Die Feuerwehr konnte die Scheune nur von außen löschen.
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Da die Einsatzkräfte nicht von innen löschen konnten, konnten die Feuerwehrleute auch den Brandschutt nicht auseinanderziehen. „Ein Baufachberater des Technischen Hilfswerks kam aus Siegburg, um den Abriss zu koordinieren, den ein örtliches Bauunternehmen vorgenommen hat“, sagte Mathe. Die Löscharbeiten dauerten im Morgengrauen noch an. Die L350 blieb an der Kreuzung mit der Niederbreidenbacher Straße gesperrt. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.