Mehrere Zeugen beobachteten den Absturz und riefen die Feuerwehr. Der Gleitschirmflieger blieb bei dem Sturz unverletzt.
„Steckte in vier Metern Höhe fest“Gleitschirmflieger stürzt in Ruppichteroth in einen Baum

Einsatzkräfte der Ruppichterother Feuerwehr stehen an der Stachelhardt.
Copyright: Marius Fuhrmann
An der Stachelhardt in Ruppichteroth ist am Sonntagnachmittag, 11. Januar, ein Gleitschirmflieger abgestürzt. Er blieb unverletzt.
Die Stachelhardt ist ein Aussichtspunkt 200 Meter oberhalb der Sieg mit Blick auf Hennef-Bülgenauel. Sie wird von Gleitschirmfliegern als Startrampe genutzt. Gegen 13.50 Uhr war ein Flieger auf halber Höhe in einen Baum gestürzt.
Der Mann hing in vier Meter Höhe in einem Baum fest.
An der Kuppe fand zu diesem Zeitpunkt eine Veranstaltung des Gleitschirmvereins statt. Mehrere Menschen hatten den Absturz beobachtet und riefen die Feuerwehr. Die schickte den Löschzug Winterscheid aus Ruppichteroth und die Höhenretter der Hennefer Feuerwehr los, außerdem einen Rettungswagen und einen Notarzt.
„Der Mann hing in vier Meter Höhe in einem Baum fest. Mit zwei Steckleitern haben wir ihn runtergeholt“, berichtete Ralf Schneider, Leiter der Ruppichterother Feuerwehr.
„Die Höhenretter waren in Bereitstellung, wir haben sie aber bald wieder nach Hause geschickt“, sagte er. Der Gerettete bedankte sich bei den Einsatzkräften, die danach in die Gerätehäuser zurückkehrten. Abstürze ereignen sich an der Stachelhardt immer wieder, meist kommen die Pilotinnen und Piloten glimpflich davon.
