Fund bei BauarbeitenWeltkriegs-Granate in Windeck wurde entschärft – Evakuierung aufgehoben

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Eine Granate liegt in einem Haufen aus Schlamm.

In Windeck-Herchen wurde bei Bauarbeiten eine Granate entdeckt und vom Kampfmittelräumdienst entschärft.

Bei Bauarbeiten in Windeck-Herchen wurde am Samstagnachmittag eine Weltkriegsgranate entdeckt. 20 Häuser mussten evakuiert werden.

An der Kühnestraße in Windeck-Herchen wurde am Samstagnachmittag eine Granate - vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg - in einer Baugrube entdeckt. In einem Umkreis von 100 Metern mussten die Anwohner evakuiert werden.

Die Granate war gegen 16 Uhr bei Bauarbeiten entdeckt worden. Der Kampfmittelräumdienst, bestehend aus Christoph Wassenberg und Stefan Höreth, rückte an. Zur Unterstützung waren ca. 40 Kräfte der Feuerwehr, sowie die Polizei und der Rettungsdienst im Einsatz.

Unterkunft für Geflüchtete von Evakuierung in Windeck betroffen

Von der Evakuierung waren laut Angaben von Feuerwehrsprecher Sebastian Wißdorf 20 Häuser betroffen - darunter war auch eine Unterkunft für Geflüchtete. Deren Bewohner wurden vom Sozialdienst betreut.

Ein Mann sitzt am Steuer eines Baggers.

Dem Kampfmittelräumdienst gelang es, die Weltkriegsgranate in Windeck zu entschärfen.

Gegen 18 Uhr konnte der Kampfmittelräumdienst Entwarnung geben: Die Granate konnte erfolgreich entschärft werden. Kurz darauf wurden die Evakuierungsmaßnahmen aufgehoben und die Anwohner konnten ihre Häuser zurückkehren.

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