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Schließung Ende 2022 Königswinter zahlt Hälfte der Abrisskosten des Sea-Life-Aquariums

Das Sea-Life-Gebäude in Königswinter.

Noch ist die Zukunft des Sea-Life-Gebäudes ungewiss. Der Konzern zahlt die Hälfte der kalkulierten Abrisskosten.

Das Sea-Life-Aquarium in Königswinter wird Ende 2022 geschlossen. Jetzt haben sich Stadt und Betreibergesellschaft geeinigt, wie die kalkulierten Abrisskosten aufgeteilt werden.

Das Ende des Sea Life zum Jahresende 2022 ist seit Monaten bekannt. Jetzt hat es die Betreibergesellschaft des Großaquariums auch selbst bestätigt. Das Gebäude an der Königswinterer Rheinpromenade wird bis spätestens 31. März kommenden Jahres geräumt. Dann endet der Erbbauvertrag mit der Stadt. Sea Life wird Fische umsiedeln, Aquarienwasser entsorgen und die speziellen Anlagen abbauen.

So steht es in dem zwischen der Stadt Königswinter und der Betreibergesellschaft ausgehandelten Vertrag, ein Kompromiss, mit dem „beide Seiten ganz gut leben können“, wie Stadtsprecher Florian Striewe auf Anfrage kommentierte.

Sea Life: Unklar, ob das Gebäude in Königswinter abgerissen wird

Vereinbart wurde demnach auch, dass Sea Life die Hälfte der kalkulierten Abrisskosten tragen werde. Dafür waren zuletzt um die 300.000 Euro im Gespräch gewesen.

Ob das Gebäude abgerissen wird, steht indes noch in den Sternen. Gezahlt wird auf jeden Fall. Bei ersten Gespräche mit den Fachleuten der Stadt inklusive Planern und Touristikern seien einige Ideen für das Areal in exponierter Lage diskutiert worden, berichtete Striewe. Vieles hänge vom tatsächlichen Zustand des Gebäudes ab, der erst nach der Räumung abzuschätzen sei.