Kommentar zur AggerbrückeLohmars Bürger können sich auf die Schulter klopfen

Die Aggerbrücke am Dornheckenweg wird von Montag an repariert.
Copyright: Cordula Orphal
Der Bagger rollt diesen Montag am Dornheckenweg an, schneller als gedacht. Heute können sich viele auf die Schulter klopfen. Vor allem die Bürger nicht nur in Donrath, die nicht locker gelassen und für ihre Brücke gekämpft haben.
Auch die FDP, die sich hartnäckig für die Interessen der Bürger eingesetzt hat. Die dafür einerseits verdienten Applaus erntete, andererseits harsche Kritik, unter anderem von dieser Zeitung: nicht für ihr Engagement, sondern für die zum Teil unsachliche Argumentation.
Auch die Verwaltung zog mit
Die Stadtverwaltung hat unter diesem Druck nach einer Lösung gesucht. Mit im Boot: die Bürokraten in den übergeordneten Behörden, die geholfen haben, dass die Wiederherstellung und Öffnung des Bauwerks über die Agger juristisch möglichst wasserdicht wird. Befürchtet worden war ein Baustopp in letzter Minute.
Ein Fragezeichen für den Neubau bleibt
Denn über allem hängt die Ankündigung eines örtlichen Umweltverbandes, gegen jeden Eingriff in dem FFH-Naturschutzgebiet vorzugehen. Das hätte das Verfahren erheblich verzögern, im schlimmsten Fall kippen können. Beispiele aus jüngster Zeit sind die lange Sperrung der Allner Brücke in Hennef und die abgesagten Konzerte auf der Insel Grafenwerth in Bad Honnef.
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Ein Fragezeichen steht deshalb nach wie vor hinter der geplanten, breiteren Brücke in Donrath außerhalb des Wäldchens. Bleibt zu hoffen, dass der nur für eine Übergangszeit stabilisierte Steg bis zum Neubau hält.

