Zeugen sahen dichten RauchFeuer in früherem Jugendzentrum in Lohmar – Polizei ermittelt

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Einsatzkräfte der Feuerwehr in der Johannesstraße in Lohmar.

An der Johannesstraße in Lohmar brannte es in einem ehemaligen Jugendzentrum.

Papier und Unrat waren in den Räumen des ehemaligen Jugendzentrums in Brand geraten. Eine Selbstentzündung gilt als unwahrscheinlich.

Am Mittwochabend hat es im früheren Jugendzentrum an der Johannesstraße gebrannt. Gegen 19.50 Uhr hatten Zeugen dichten Rauch aus dem Gebäude aufsteigen sehen. Sie alarmierten die Freiwillige Feuerwehr. Die ging zunächst von einem Wohnhausbrand aus. Schnell stellte sich heraus, dass das Objekt leer stand und unbewohnt war.

Als die ersten der insgesamt 54 Einsatzkräfte unter Leitung von Stadtbrandinspektor Peter Völkerath eintrafen, standen mehrere Türen offen. Ihnen quoll dunkler Qualm entgegen. Ein Trupp unter Atemschutz drang in die Räume vor und entdeckte offenes Feuer. Papier und Unrat waren in Flammen aufgegangen. Die Wehrleute konnten den Brand schnell löschen.

Brand könnte gelegt worden sein

Da es in dem ehemaligen Jugendzentrum, das später als Flüchtlingsunterkunft diente, keinen Strom mehr gibt, ist ein technischer Defekt als Ursache nahezu ausgeschlossen. Auch eine Selbstentzündung ist kaum wahrscheinlich. Die offenen Türen deuten auf unbefugtes Eindringen hin. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, nicht auszuschließen ist, dass der Brand gelegt wurde.

Vor rund zwei Jahren hatte die Einrichtung eines Wohncontainers auf dem Gelände gebrannt und musste von der Feuerwehr gelöscht werden. Der Brandort sah nahezu unverändert aus. (rvg)

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