Abo

Feuerwehreinsatz in LohmarKind bleibt in selbstgegrabener Höhle stecken

1 min
Neuer Inhalt

Noch vor Eintreffen des Löschzugs Nord war der Junge von seinem Vater aus dem Erdloch befreit worden.

Lohmar – Ein neunjähriger Junge ist am Ostermontag, 5. April, in einer selbstgegrabenen Erdhöhle stecken geblieben. Die Feuerwehr und ein Rettungshubschrauber eilten nach Wielpütz, mussten aber nicht tätig werden. Er wurde von seinen Eltern befreit und leicht verletzt.

Neuer Inhalt

Der Junge und sein jüngerer Bruder haben das Erdloch selbst gegraben.

Der Junge hatte am Nachmittag mit seinem jüngeren Bruder auf dem unbebauten Grundstück an der Wielpützer Straße gespielt. Die Kinder haben dort einen wahren Abenteuerspielplatz errichtet: Neben einem Baumhaus haben sie dort ein zwei riesige Löcher in das lehmige Erdreich gegraben, die mit einem Tunnel verbunden sind. Dort blieb der Ältere gegen 14.20 Uhr mit seinem Bein stecken.

Notarzt landet mit Hubschrauber in der Nähe

Die Familie alarmierte die Feuerwehr. Noch vor Eintreffen des Löschzugs Nord war der Junge von seinem Vater befreit worden. Er wurde auf dem Fahrzeug sitzend erstversorgt, bis ein Rettungswagen eintraf. Der Helikopter Christoph 3 landete mit einem Notarzt auf einer nahegelegenen Wiese. Der neunjährige erlitt aber nur leichte Verletzungen am rechten Bein. Er wurde vorsorglich in die Kinderklinik nach Sankt Augustin gebracht. Die Polizei sperrte die Grube mit Flatterband ab, um andere Kinder vor der Gefahr zu warnen.

Nach gut 40 Minuten war der Einsatz an der Wielpützer Straße beendet. (mfu)