Die Polizei musste am Morgen nur zu einem Unfall in Troisdorf ausrücken. Ob die Witterung dabei eine Rolle spielt, ist noch unklar.
GlättegefahrFreie Straßen im Rhein-Sieg – ICE fährt mit reduzierter Geschwindigkeit

Die Winterdienste waren schon früh unterwegs und streuten Salz gegen die Glättegefahr.
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Ruhig verlief der Montagmorgen (12. Januar) im Rhein-Sieg-Kreis, die Polizei musste praktisch nicht ausrücken. Das angekündigte Glatteis kam nicht, die Straßen blieben verhältnismäßig leer für einen Montagmorgen. Dennoch waren in vielen Kommunen schon früh die Winterdienste unterwegs, die Salz streuten.
Die Warn-App Nina hatte vor Glatteis durch den in der Nacht einsetzenden Regen gewarnt, die Schulen blieben zur Sicherheit geschlossen, der Unterricht fand digital statt. Auch viele Arbeitnehmer waren offenbar im Homeoffice geblieben.
In den Schulen wurde eine Notbetreuung eingerichtet. Die Kitas blieben geöffnet, den Eltern war jedoch freigestellt, ob sie ihre Kinder bringen wollten oder nicht.
Radfahrerin stürzt in Troisdorf und wird leicht verletzt
Die Bahn verzeichnete keine Störungen im Nahverkehr, auf einigen ICE-Strecken reduzierte die Deutsche Bahn jedoch sicherheitshalber die Höchstgeschwindigkeit. Unter anderem betroffen ist die Strecke Köln nach Frankfurt. Dadurch könne es zu Verspätungen und Anschlussverlusten kommen, so die Bahn auf ihrer Internetseite.
Einen Unfall gab es am Morgen auf der Frankfurter Straße in Troisdorf, teilte die Leitstelle der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis auf Anfrage mit. Ein Pkw und eine Radfahrerin fuhren beide in Richtung Theodor-Heuss-Ring, als sich der Pkw in Richtung des Fahrrades bewegte. Die Radlerin stürzte, wurde aber nur leicht verletzt. Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an, ob die Witterung eine Rolle spielte, steht noch nicht fest.
Am Morgen wurde die Unwetterwarnung teilweise bereits aufgehoben, im Rhein-Sieg-Kreis soll sie bis 10 Uhr bestehen bleiben.


