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3:2-Erfolg über die SF TroisdorfNiederkassel II sendet Lebenszeichen aus dem Tabellenkeller

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Kevin Schulten

Schenken sich nichts: Kevin Schulten (links) vom 1. FC Niederkassel II und Fotios Goutzidis von den SF Troisdorf 05. 

Zwölf Gelbe Karten, aber kein Platzverweis: Während der Fußball-A-Ligist Hoffnung schöpft im Abstiegskampf, kassieren die SFT die erste Pleite seit Oktober. 

Geführt, gebangt, gewonnen: Die A-Liga-Fußballer des 1. FC Niederkassel II haben mit dem 3:2 (2:1)-Erfolg über den Tabellenzweiten SF Troisdorf 05 ein starkes Lebenszeichen aus dem Tabellenkeller gesendet. Der Vorsitzende Marc Pfister sprach von einem „Riesenfight. Die Jungs haben sich die drei Punkte hart erarbeitet.“ Allen voran die vier „Leihgaben“ aus der ersten Mannschaft, Kevin Schulten, Luis Ferreira, Luk Yegen und Jan Uth. Zwar ziert die Bezirksliga-Reserve nach wie vor das Tabellenende, doch mit dem Ende der Durststrecke (nur ein Punkt aus den letzten sechs Spielen) ist die Hoffnung zurückgekehrt. „Wir glauben an den Klassenerhalt“, sagt Pfister. „Zumal wir jetzt drei Mal in Folge auf die direkte Konkurrenz (Birk, Oberpleis II und Allner-Bödingen, Anm. d. Red.) treffen.“

Hitzige Atmosphäre: Der Referee zückt insgesamt zwölf Mal Gelb.

Die SFT kassierten indes die erste Niederlage seit dem 19. Oktober (1:3 beim FC Kosova). Eine Niederlage, die Trainer Denis Schorn als verdient bezeichnete: „Wir hatten zwar ein Chancenplus, aber der Gegner hat den Sieg mehr gewollt. Das war ein leidenschaftlicher Auftritt der Niederkasseler.“ Felix Schäven hatte der Heimelf trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs von Ömer Alagöz (27.) eine 2:1-Pausenführung beschert (9., 43./FE). Während man im Hinspiel (2:8) sogar einen 2:0-Vorsprung aus der Hand gegeben hatte, legte man diesmal nach – 3:1 (67., Salih Camci). Leart Gashi verkürzte zwar auf 2:3 (76.), doch dabei blieb es.

1. FC Niederkassel II kassiert zehn Gelbe Karten

Ebenso bemerkenswert wie die 18-minütige Nachspielzeit (unter anderem wegen einer Platzwunde des Ex-Niederkasselers Abderafie Khabza) war die Tatsache, dass beim Abpfiff noch 22 Akteure auf dem Platz standen. Denn der Unparteiische verteilte zwölf Gelbe Karten, zehn davon an das Schlusslicht.