Der Fußball-Bezirksligist setzt sich auf eigener Anlage durch, während der FC Hertha Rheidt den Sprung auf Platz drei verpasst.
Max Müller sei DankBuisdorf gewinnt Flutlicht-Duell mit Rheidt

Goldener Torschütze: Max Müller (links) vom TuS Buisdorf.
Copyright: Quentin Bröhl
In einer Nachholpartie des 17. Spieltages haben die Bezirksliga-Fußballer des TuS Buisdorf am Dienstagabend drei Punkte eingefahren. Die Begegnung war am 1. März wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt worden.
TuS Buisdorf – FC Hertha Rheidt 1:0 (1:0). Mit seinem zehnten Saisontreffer entschied der Buisdorfer Stürmer Max Müller dieses Derby. Nach feiner Vorarbeit von Luca Brors war der 30-Jährige wieder mal zur Stelle (40.). Fünf Minuten vor dem Abpfiff verpasste er völlig frei stehend die Entscheidung – und das hätte sich beinahe gerächt. Denn in der 90. Minute schoss Elis Zulfic das Leder aus kurzer Distanz neben den Buisdorfer Kasten. TuS-Trainer Torsten Reisewitz sprach hinterher von einem „90-minütigen Abnutzungskampf. Unter dem Strich geht der Sieg am Ende in Ordnung. Wir haben uns das Glück heute hart erarbeitet.“

Voller Einsatz an der Seitenlinie: Trainer Torsten Reisewitz vom TuS Buisdorf.
Copyright: Quentin Bröhl
Während die Buisdorfer vor dem nächsten Heimspiel am Sonntag gegen Volmershoven-Heidgen einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht haben, verpasste der FC Hertha Rheidt den Sprung auf Rang drei. Am Wochenende ist man spielfrei.
TuS: Stibing – Käß, Gashi, Müller, Hübgen (79. Ptassek), Kilicaslan (78. Töller), Noppe, Matsumoto (83. Spiekcermann), Schamberg, Hens (90. Alt), Brors (87. Paluch).
FCH: Flohr – Bruns, Zakari, Zulfic, Maru (78. Aliev), Rothe (48. Bouskouchi), Novaku (48. Meyer), Jelal Ali, Laghzaoui Charrad, Torradinhas-Constantino (78. Decker), Kivani.
Wahlscheider SV – VfR Hangelar (So., 15.15 Uhr). Vor dem Derby gegen Hangelar stellt der Wahlscheider Sportchef Guido Radermacher klar: „Für uns gibt es nur noch Endspiele – dessen ist sich die Mannschaft bewusst.“ Drei Punkte beträgt der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz, auf dem der SV Deutz 05 II als einziger Rivale in Schlagdistanz steht. Radermacher fordert im Saisonendspurt vor allem Heimsiege: „Trainingsbeteiligung und Motivationslevel stimmen – deshalb bin ich auch optimistisch.“ Zudem kann der WSV in Bestbesetzung antreten.
Ligaunabhängig: Pascale Spies bleibt Wahlscheider Trainer
Unabhängig vom Ausgang des Abstiegskampfes sind die Weichen gestellt: Coach Pascale Spies wird auch in der Saison 2026/27 an der Seitenlinie stehen, ebenso wie Co-Trainer Kevin Atilla. „Sie machen bislang eine sehr gute Arbeit, denn die Mannschaft zieht voll mit. Daher sehen wir keine Notwendigkeit für Veränderungen“, so Radermacher. Im Hangelarer Lager ist die Trainerfrage ebenfalls bereits geklärt, denn auch Sascha Strack bleibt. Der Chefcoach muss am Sonntag nur auf die langzeitverletzten Sven Meyer und Kapitän Justus Heinen verzichten.
Weitere Spiele: So., 15 Uhr: 1. FC Niederkassel – SV Deutz 05 II, 15.15 Uhr: SC Uckerath – RW Merl, SV Leuscheid – MSV Bonn.