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Fußball-BezirksligaSV Lohmar hofft auf ein Wunder

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Trainer Sven Bockrath vom SV Lohmar

Trainer Sven Bockrath vom SV Lohmar hofft am letzten Spieltag nicht zuletzt auf Schützenhilfe aus Bornheim.

Der SV Lohmar hofft am Sonntag auf ein Fußball-Wunder. Auch ein Rückzug des FV Wiehl II könnte helfen, allerdings nur vor 24 Uhr. 

Am letzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga 2 gilt es nur noch eine Frage zu beantworten, nämlich die nach dem dritten Absteiger. Mit dem SV Lohmar und FV Wiehl II sind noch zwei Mannschaften in der Verlosung, der SV Bergheim kann nur noch theoretisch absteigen.

Hartnäckig halten sich die Gerüchte um einen Rückzug der Wiehler Reserve, allerdings soll dieser erst nach Sonntag vollzogen werden. Demnach würde man in der Bezirksliga-Saison 2023/24 als erster Absteiger feststehen. Nur bei einem Rückzug vor Mitternacht wäre der SVL gerettet. Der Wiehler Trainer Sascha Mühlmann (früher FSV Neunkirchen-Seelscheid) sagt nur so viel: „Wir spielen die Saison zu Ende und werden am Sonntag gegen Bornheim antreten.“


SV Beuel 06 – SV Lohmar (So., 13 Uhr). Für den SV Lohmar ist die Ausgangslage klar: Um die Klasse sportlich zu halten, muss am Sonntag ein Sieg her. Und zwar ein möglichst hoher. Vor dem letzten Akt hat der SVL drei Punkte Rückstand auf Wiehl II – und das um zehn Treffer schlechtere Torverhältnis. „Eigentlich haben wir keine Chance, aber die wollen wir nutzen“, sagt Trainer Sven Bockrath. „Wir zählen auf die Bornheimer und hoffen, dass auch sie sich voll reinhängen werden.“

Das jüngste 2:0 gegen Buisdorf habe seiner Mannschaft neuen Auftrieb gegeben: „Im Fußball ist alles möglich, wir glauben an ein Wunder.“ In Beuel wird der Coach seine beste Elf aufbieten können.


SV Bergheim – TuRa Oberdrees (So., 13 Uhr). In der Theorie hat der SV Bergheim den Klassenerhalt sicher, in der Praxis müssen noch 90 Minuten gegen Oberdrees gespielt werden. Mit drei Punkten Vorsprung und dem um 32 Treffer besseren Torverhältnis gegenüber Lohmar geht der SVB ins letzte Duell. Nach dem trostlosen 2:2 beim Bröltaler SC wollte im Lager der Blau-Weißen zunächst keine große Freude aufkommen. „Das Spiel war einfach zu schlecht“, so Sportchef Ralf Winiarz. „Wenn wir nach Punkten safe gewesen wären, hätte es sich sicher emotionaler angefühlt.“

Winiarz lobt „große“ Leistung

Nach der Ankunft am Bergheimer Krausacker und dem einen oder anderen Bier habe sich dennoch letztlich Freude und Stolz breitgemacht. „Die Jungs haben in der Rückrunde, die wir mit gerade mal sieben Punkten begonnen hatten, Großes geleistet“, sagt der Sportliche Leiter. „Ich denke mal, dass sich am Sonntag nach dem Schlusspfiff der Knoten lösen wird und wir einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern können.“