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Defekte Ladebordwand und gefälschte PapierePolizei stoppt Lkw in Sankt Augustin

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Ein Lkw wurde wegen einer defekten Ladebordwand von der Polizei gestoppt (Symbolfoto).

Ein Lkw wurde wegen einer defekten Ladebordwand von der Polizei gestoppt (Symbolfoto).

Der Lkw wies erhebliche Mängel auf und hatte mutmaßlich gefälschte Papiere. Die Polizei beendete die Fahrt in Sankt Augustin.

Beamte und Beamtinnen des Verkehrsdienstes der Polizei Rhein-Sieg haben am Mittwochmorgen (20. Mai) einen 7,5-Tonnen-Lkw in Sankt Augustin aus dem Verkehr gezogen. Das mit Bäckerei-Retouren beladene Fahrzeug wies erhebliche Mängel auf.

Bei der Kontrolle gegen 08.30 Uhr auf der Buisdorfer Straße stellten die Polizisten und Polizistinnen fest, dass die Ladebordwand des Lkw defekt war. Sie ließ sich von Hand mehrere Zentimeter weit öffnen und stellte damit eine erhebliche Verkehrsunsicherheit dar.

Verdacht auf Urkundenfälschung nach Kontrolle

Im Rahmen der Kontrolle ergaben sich zudem Hinweise darauf, dass die Plakette der Hauptuntersuchung und die Eintragung in den Fahrzeugpapieren gefälscht sein könnten. Die letzte Hauptuntersuchung war laut den Papieren im Dezember 2023 erfolgt. Lkw über 3,5 Tonnen müssen jedoch jährlich zur Hauptuntersuchung.

Nach Rücksprache mit dem Straßenverkehrsamt wurde das Fahrzeug stillgelegt. Die Einsatzkräfte stellten die Kennzeichen sowie die Zulassungsbescheinigung sicher und untersagten die Weiterfahrt. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung ein. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.