Ein Mann aus Siegburg überwies Geld für eine angebliche Wohnung, doch der Kontakt brach ab. Die Polizei warnt.
Mietangebot entpuppt sich als FakeBetrüger prellen 63-Jährigen um fast 2000 Euro

Die Polizei warnt vor Betrug bei Mietangeboten. (Symbolfoto)
Copyright: picture alliance/dpa
Ein 63-jähriger Mann aus Siegburg ist Mitte Februar 2026 Opfer eines betrügerischen Mietangebots im Internet geworden. Er hatte auf einem bekannten Immobilienportal ein Wohnungsinserat entdeckt und Kontakt zur angeblichen Eigentümerin aufgenommen.
Im Laufe der Kommunikation wurde der Mann aufgefordert, einen Betrag von knapp 2.000 Euro für die Reservierung der Wohnung, die erste Monatsmiete und die Kaution zu überweisen. Der 63-Jährige kam der Forderung nach, doch zu einer Wohnungsbesichtigung oder Schlüsselübergabe kam es nie. Der Kontakt zu der unbekannten Person brach ab, woraufhin der Geschädigte Anzeige wegen Betrugs erstattete.
Polizei warnt vor typischen Merkmalen von Betrugsanzeigen
Die Polizei weist darauf hin, dass Betrüger und Betrügerinnen immer wieder Immobilienportale nutzen, um gefälschte Anzeigen zu schalten. Sie locken mit günstigen Mietpreisen in gefragten Lagen und geben sich als Makler und Maklerinnen oder Vermieter und Vermieterinnen aus. Ihr Ziel ist es, vor einer Besichtigung Geld für angebliche Kautionen, erste Mieten oder Reservierungsgebühren zu erhalten.
Oft existieren die beworbenen Wohnungen nicht oder sind bereits vermietet. Ein klassisches Merkmal für Betrug ist eine sehr günstige Wohnung in gutem Zustand und gefragter Lage. Auch die Aufforderung zur Zahlung vor einer Besichtigung ist unüblich. Seriöse Vermieter und Vermieterinnen sowie Makler und Maklerinnen erwarten keine Übergabe sensibler Daten oder Zahlungen im Vorfeld. Erst nach einer persönlichen Besichtigung werden Dokumente wie Einkommensnachweise oder Schufa-Auskünfte übergeben. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
