Eine 19-jährige Angestellte aus Troisdorf ist Opfer der sogenannten Chef-Masche geworden und hat 800 Euro verloren.
„Chef-Masche“ in Troisdorf19-jährige Angestellte um 800 Euro betrogen

Die Polizei warnt vor einer Betrugsmasche per E-Mail. (Symbolfoto)
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Eine 19-jährige Frau aus Troisdorf ist am Mittwoch (18. Februar) Opfer einer Betrugsmasche geworden. Wie die Polizei mitteilte, erhielt die junge Frau am Vormittag eine E-Mail, die augenscheinlich von ihrem Vorgesetzten stammte.
In der Nachricht wurde sie aufgefordert, acht Guthabenkarten im Wert von je 100 Euro zu kaufen. Die Codes der Karten sollte sie anschließend per E-Mail an den Absender übermitteln, was die 19-Jährige auch tat.
Zweite Forderung macht Angestellte misstrauisch
Erst als eine zweite E-Mail mit der Bitte um weitere Guthabenkarten eintraf, wurde die Angestellte misstrauisch. Sie rief ihren Chef an, der bestätigte, dass die E-Mails nicht von ihm stammten. Die Frau erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei.
Polizei rät zur Vorsicht bei E-Mail-Forderungen
Die Polizei rät, bei ungewöhnlichen Zahlungsaufforderungen per E-Mail, insbesondere wenn Guthabenkarten verlangt werden, immer misstrauisch zu sein. Solche Anfragen sollten stets über einen zweiten Kommunikationsweg, beispielsweise telefonisch, direkt mit dem vermeintlichen Absender oder der vermeintlichen Absenderin geklärt werden. Weiterhin gilt: Geben Sie niemals Codes von Guthabenkarten oder andere sensible Daten per E-Mail weiter. (red)
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