Das Foto zeigt den Theatermacher 2017 bei der festlichen Wiedereröffnung der Berliner Staatsoper.

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Rheinische Landwirte: Keine Jagd auf den Wolf

Bonn/Münster – Eine Abschussquote für Wölfe halten nicht alle Landwirte und Jäger in Nordrhein-Westfalen für eine gute Idee. Während der Landwirtschaftsverband Westfalen-Lippe für einen beschränkten Abschuss plädiert hat, lehnt der Rheinische Landwirtschaftsverband (RLV) die Jagd auf den Wolf ab. Nur verhaltensauffällige Wölfe und andere Tiere, die immer wieder Weidetiere bedrohten, müssten abgeschossen werden, forderte der Verband am Mittwoch. Im Schadensfall müssten die Tierhalter komplett entschädigt werden.

Auch der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen spricht sich gegen die Jagd auf den Wolf aus und verweist auf die Position des Deutschen Jagdverbandes. Dieser hatte die Politik aufgefordert, sich mit der wachsenden Wolfspopulation auseinanderzusetzen. Angesichts einer Bestandszunahme um jährlich ein Drittel müssten Sorgen der Menschen ernst genommen werden. Ansonsten schwinde die Akzeptanz für den Wolf. Die angestoßene Debatte über den Wolf in NRW sei wichtig und richtig, stellte der Landesjagdverband fest.

Ein vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV) und vom Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Westfalen-Lippe (VJE) beauftragter Gutachter hat sich für einen begrenzten Abschuss von Wölfen zur Regulierung des Bestandes ausgesprochen. Naturschützer verwiesen dagegen auf den strengen Schutz des Wolfes.

In NRW wurden in diesem Jahr bislang sieben Mal ein Wolf gesichtet. (dpa/lnw)