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Hubschrauber im EinsatzTödliche Schüsse auf offener Straße in NRW – Großfahndung nach Täter

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Rettungskräfte und ein Einsatzfahrzeug der Polizei in der Nähe des abgesperrten Tatorts in Wassenberg.

Rettungskräfte und ein Einsatzfahrzeug der Polizei in der Nähe des abgesperrten Tatorts in Wassenberg.

Für das Opfer kam jede Hilfe bereits zu spät. Über die Hintergründe war zunächst noch nichts bekannt.

Im nordrhein-westfälischen Wassenberg im Kreis Heinsberg ist am Montagabend ein Mann auf offener Straße erschossen worden. Der Täter flüchtete anschließend, wie eine Polizeisprecherin in Heinsberg am Dienstag (12. Mai) mitteilte. Die Polizei leitete eine Großfahndung ein, bei der auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde. Diese verlief zunächst ohne Erfolg. Die Hintergründe der Tat waren noch unklar.

Nach Angaben der Polizei wurden die Beamten gegen 20 Uhr alarmiert, nachdem offenbar auf einen Mann geschossen worden war. Demnach soll der Täter aus einem Auto ausgestiegen sein und vor einem Haus auf einen anderen Mann Schüsse abgefeuert haben.

Täter flüchtet nach Schüssen mit Auto – Großfahndung der Polizei

Danach sei der Täter wieder in sein Auto gestiegen und geflüchtet. In dem Wagen soll ersten Erkenntnissen zufolge noch ein weiterer Mann gesessen haben.

Ein Zeuge soll noch versucht haben, den Mann zu retten. Doch das Opfer erlag noch am Tatort seinen schweren Verletzungen. Weitere Angaben etwa zur Identität von Opfer und Täter konnte die Polizeisprecherin zunächst nicht machen. Die Ermittlungen dauern an.

Tatort in Wassenberg großräumig abgesperrt – auch Bank betroffen

Der Bereich um den Tatort in der Straße An der Haag im Zentrum von Wassenberg wurde abgesperrt. Eine angrenzende Bank war betroffen. Auch ein Hubschrauber wurde eingesetzt. Ein Team der Notfallseelsorger war vor Ort.

Der Täter ist weiter flüchtig. Mutmaßlich handelt es sich um eine Person, die Schüsse abgegeben haben soll. In dem Fluchtwagen befand sich jedoch eine weitere Person. „Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung“, erklärte eine Sprecherin der Polizei Heinsberg gegenüber der „Aachener Zeitung“. (jv/dpa)