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„Eingeschränkter Unterricht“Lehrerinnen und Lehrer streiken am Mittwoch auch in Köln

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Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat beim Land angestellte Lehrerinnen und Lehrer auch in Köln zu Warnstreiks aufgerufen. (Symbolbild)

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat beim Land angestellte Lehrerinnen und Lehrer auch in Köln zu Warnstreiks aufgerufen. (Symbolbild)

Im Regierungsbezirk sind rund ein Fünftel tarifbeschäftigt. Verbeamtete Lehrkräfte sollen den Ausfall auffangen.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat beim Land angestellte Lehrerinnen und Lehrer auch in Köln für Mittwoch (21. Januar) zu Warnstreiks aufgerufen. In vielen Schulen werde vermutlich nur eingeschränkter Unterricht stattfinden können, sagte eine Sprecherin von GEW NRW. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder.

41.342 verbeamtete Lehrer im Kölner Bezirk

In NRW gibt es aktuell nach Angaben der Gewerkschaft etwa 40.000 tarifbeschäftigte Lehrkräfte. Die Bezirksregierung teilte auf Anfrage mit, im Kölner Bezirk seien aktuell 41.342 verbeamtete Lehrkräfte und 10.471 Lehrkräfte im Tarif beschäftigt.

Ein Recht auf Streik haben ausschließlich die Tarifbeschäftigten. Ein Sprecher teilte weiter mit: „Da im Regierungsbezirk Köln ein überwiegender Teil der Lehrerinnen und Lehrer verbeamtet ist, werden diese Lehrkräfte Vertretungsunterricht übernehmen müssen, sollten tarifbeschäftigte Kolleginnen und Kollegen von ihrem Streikrecht Gebrauch machen.“ Da somit Unterrichtsausfall verhindert werde, sei auch die Aufsichtspflicht geregelt.

Auch in Gelsenkirchen, Münster, Bonn, im Kreis Rhein-Sieg und Euskirchen soll gestreikt werden. (cme/juh/dpa)