Wer ein E-Bike erwerben möchte, ist bei Fachbegriffen wie Watt und Newtonmeter oft unsicher. Wir erläutern, worauf es wirklich ankommt.
Wieviel Watt und Newtonmeter nötig?Das müssen Sie über Leistung und Drehmoment Ihres E-Bikes wissen

Ein E-Bike Hinterrad mit Motor und Schaltung.
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Die Auseinandersetzung mit den technischen Spezifikationen des Elektroantriebs ist für Interessenten eines E-Bikes unumgänglich. Dabei stellt sich vor allem die Frage nach der benötigten Leistung für das beabsichtigte Nutzungsverhalten. Eine wesentliche Rolle spielt hierbei nicht nur die in Watt gemessene Motorleistung, sondern ebenso das Drehmoment. Für die Dauernennleistung eines Motors für E-Bikes hat der Gesetzgeber eine Obergrenze von 250 Watt festgelegt. Diese Kennzahl definiert die Leistung, welche ein Antrieb unter Testbedingungen für eine halbe Stunde bei einer festgelegten Erwärmung des Motors liefern kann.
In der praktischen Anwendung hat die Spitzenleistung allerdings eine höhere Relevanz, weil sie die Dauernennleistung erheblich übersteigen kann. Da dieser nur für kurze Zeit abrufbare Wert in Deutschland keiner gesetzlichen Beschränkung unterliegt, haben die Produzenten hier einen gewissen Handlungsfreiraum. Mehr Schub beim Start und während der Beschleunigung wird durch eine höhere Spitzenleistung erreicht, was sich speziell bei Mountainbikes sowie bei Transporträdern als nützlich erweist. Das berichtet Rebike.com.*
Warum das Drehmoment beim E-Bike eine Schlüsselrolle spielt
Weil die Produzenten für ihre Antriebe zumeist nur die Dauernennleistung von 250 Watt ausweisen, muss eine andere Kennzahl für einen aussagekräftigen Vergleich herangezogen werden: das in Newtonmeter (Nm) angegebene Drehmoment. Das Drehmoment definiert die Rotationswirkung, die durch eine Kraft auf ein Objekt ausgeübt wird. Dieser Wert macht ersichtlich, mit welcher Stärke der Antrieb den Radfahrer in der Realität unterstützt. Als Faustregel kann man festhalten: Ein höheres Drehmoment resultiert in einer kraftvolleren Unterstützung, die sich durch ein agileres Fahrgefühl und eine verbesserte Beschleunigung bemerkbar macht.
Je nach Anwendungsgebiet gibt es Empfehlungen für verschiedene Antriebsversionen. Im urbanen Raum (Stadt) werden Motoren mit etwa 40 bis 50 Nm als genügend angesehen. Für ausgedehnte Ausflüge mit Trekking-E-Bikes sind Kennzahlen im Bereich von 60 bis 75 Nm zweckmäßig. Antriebe mit 85 Nm oder mehr finden häufig im Mountainbike-Segment Verwendung, wenngleich auch Aggregate mit niedrigerem Drehmoment für den Einsatz im Gelände passend sein können. Ein Vergleichswert: Der VW Käfer 1200 L, der bis 1985 vom Band lief, bot ein maximales Drehmoment von 74 Nm.
Zusammenspiel von Unterstützungsgrad und System
Die in Prozent angegebene maximale Unterstützungsstufe stellt einen zusätzlichen relevanten Indikator für die Motorleistung dar. Diese Angabe beziffert den Faktor, um den das System des E-Bikes die persönliche Pedalkraft multipliziert. Eine Kennzahl von 340 Prozent, wie sie etwa der Bosch Performance Line CX Motor aufweist, entspricht einer Verstärkung der Tretleistung um das 3,4-fache. Die Anpassung des Unterstützungsgrades an die aktuelle Fahrsituation kann über unterschiedliche Fahrmodi erfolgen.
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Am Ende ist aber nicht eine einzelne Kennzahl ausschlaggebend, sondern vielmehr die Interaktion sämtlicher Bauteile. Eine bestmögliche Unterstützung, hohe Wirtschaftlichkeit und eine ausgedehnte Haltbarkeit werden durch zeitgemäße Sensorik und neuartige Systemkonzepte sichergestellt.
Deshalb wird empfohlen, den Fokus nicht allein auf die bloßen Leistungsangaben zu legen, sondern auch zu prüfen, ob das komplette System harmonisch konzipiert ist und Merkmale besitzt, die zum Verwendungszweck passen.
Dieser Text wurde mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und von der Redaktion (Torsten Felix) bearbeitet und geprüft. Mehr zu unseren Regeln im Umgang mit KI gibt es hier.
