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Längere Akku-LebensdauerSo hält der Akku Ihres E-Bikes deutlich länger – und wie viele Kilometer damit wirklich drin sind

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E-Bike steht an einer Ladestation.

Der Akku eines E-Bikes wird an einer Ladestation aufgeladen.

Der Akku ist das Herzstück jedes E-Bikes – und viele Käufer richten ein besonderes Augenmerk auf ihn, besonders beim Gebrauchtkauf. Wer ein paar einfache Regeln beachtet, kann die Lebensdauer des Akkus aber erheblich verlängern und noch viele Kilometer herausholen.

Wie lange hält der Akku eines E-Bikes?

Für viele Käufer eines Elektrofahrrads ist die Lebensdauer des Akkus eine der zentralen Fragen – erst recht beim Kauf eines Gebrauchten. Der Akku bestimmt maßgeblich, wie viel Spaß das Fahren macht und wie weit man damit kommt. Ein Ersatzakku kann teuer werden, was den Gebrauchtkauf oft zu einer Abwägungssache macht. Entscheidend für die Langlebigkeit ist vor allem die Anzahl der Ladezyklen.

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Ladezyklus ist nicht gleich Ladevorgang

Experten empfehlen bei modernen Lithium-Ionen-Akkus häufiges Aufladen. Dabei gilt: Ein Ladezyklus entspricht nicht jedem einzelnen Ladevorgang, sondern einer vollständigen Aufladung von null auf 100 Prozent. Wer den Akku also zweimal von 50 Prozent auf voll lädt, hat damit nur einen einzigen Zyklus verbraucht. Den sogenannten Memory-Effekt kennen moderne Akkus ohnehin nicht mehr.

Kurze Ladeintervalle können die Lebensdauer sogar verlängern, weil sie eine Tiefentladung verhindern. Das berichtet das Gebraucht-E-Bike-Portal Rebike.

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Bis zu 60.000 Kilometer mit dem E-Bike-Akku möglich

Aktuelle Akkus von Markenherstellern sind auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt. Sie schaffen häufig 1.000 Ladezyklen und mehr, bevor ihre Kapazität unter 80 Prozent des Ausgangswertes sinkt. Auch danach bleibt der Akku noch einsatzbereit – allerdings mit eingeschränkter Reichweite. Als wirklich verbraucht gilt er erst, wenn die Kapazität unter 30 Prozent fällt; dann wird ein Austausch nötig. Hersteller Bosch gibt an, dass ein Akku bei richtiger Pflege eine Fahrleistung von bis zu 60.000 Kilometern erreichen kann.

So sind auch bei gebrauchten und (von Fachleuten) wiederaufbereiteten E-Bikes – mit denen sich bei der Erst-Anschaffung einiges an Geld sparen und noch nachhaltiger Radfahren lässt – die Akkus in der Regel noch in einem guten Zustand und für lange Zeit verwendbar.

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Qualität und Batteriemanagementsystem zählen

Neben den Ladezyklen spielen weitere Faktoren eine Rolle: der natürliche Alterungsprozess, die Nutzungsintensität und die Qualität des verbauten Akkus. Hochwertige Modelle verfügen über ein Batteriemanagementsystem, das den Akku vor Überlastung, zu hohen Temperaturen und Tiefentladung schützt. Wichtig ist außerdem, ausschließlich das Original-Ladegerät zu verwenden – nur so ist ein sicherer und effizienter Ladevorgang gewährleistet.

Hitze und Kälte meiden

Auch die Außentemperatur hat erheblichen Einfluss auf die Akkulebensdauer. Weder starke Kälte noch übermäßige Hitze sind gut für die Zellen. Im Sommer empfiehlt es sich, das E-Bike bei längeren Pausen im Schatten abzustellen und den Akku vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Ideal sind Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius. Im Winter sollte der Akku nicht bei Frost aufbewahrt werden – Zimmertemperatur ist hier die beste Wahl. Das gilt übrigens auch für den Ladevorgang selbst.

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Einfache Pflegetipps für mehr Reichweite

Mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich die Lebensdauer des Akkus deutlich verlängern: Er sollte immer bei Zimmertemperatur aufbewahrt und aufgeladen werden. Bei einer ausgedehnten Einlagerung ist ein Ladestand von 30 bis 60 Prozent ratsam.

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Für den täglichen Einsatz ist es optimal, den Ladestand im Bereich von 20 bis 90 Prozent zu belassen. Zusätzlich wird die Batterie geschont, wenn man eine möglichst geringe Motorunterstützung einstellt und diese nur bei Bedarf verwendet.

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.