Um dem Karnevalstrubel zu entgehen, plant der 1. FC Köln bereits zwei Tage vor dem Spiel und somit an Weiberfastnacht nach Stuttgart zu reisen.
Aus Erfahrungen gelerntFC plant Anreise nach Stuttgart bereits an Weiberfastnacht

In Feierlaune: Die Kölner Mannschaft nach dem so wichtigen 1:0-Heimsieg zuletzt gegen Wolfsburg
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Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben beim 1. FC Köln offenbar Wirkung gezeigt. Um Mannschaft und Trainerteam möglichst störungsfrei auf das Auswärtsspiel am Karnevalssamstag beim VfB Stuttgart (18. Februar, 18.30 Uhr) vorbereiten zu können und dem Trubel in Köln an Weiberfastnacht zu entgehen, plant der FC eine vorgezogene Anreise nach Schwaben.
Anders als üblich, wenn Bundesligisten erst einen Tag vor der Partie anreisen, will das Team von Trainer Lukas Kwasniok nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ bereits am Donnerstag den Weg nach Stuttgart antreten.
Bei der vereinseigenen Karnevalssitzung im Hotel Maritim am kommenden Dienstag (10. Februar) setzen die FC-Verantwortlichen um Sportchef Thomas Kessler ebenfalls klare Leitplanken. Zwar werden Mannschaft und Trainerteam vor Ort sein, es gilt aber eine klare zeitliche Begrenzung. Spätestens um 23 Uhr soll Schluss sein. Unabhängig davon wird der FC zwei Tage nach der Partie in Stuttgart mit einem eigenen Wagen am Rosenmontagszug teilnehmen, auf dem auch einige Spieler und Mitglieder des Trainer- und Betreuerstabs mitfahren sollen.
Hintergrund der Vorsichtsmaßnahmen sind die Vorfälle aus der jüngeren Vergangenheit. Im März 2025 waren nach Karneval vier Profis krankheitsbedingt ausgefallen. Zuvor war bekannt geworden, dass drei Profis entgegen interner Absprachen an Weiberfastnacht gefeiert hatten. Der Verein reagierte damals mit Geldstrafen, auch intern sorgte das Verhalten für deutliche Kritik. Es war auch nicht das erste Mal, dass der Karneval sportliche Nachwirkungen hatte. Bereits 2023 hatten mehrere Spieler krankheitsbedingt gefehlt. Beim FC will man aus diesen Erfahrungen gelernt haben.


