Die Leistungen von Said El Mala haben längst europaweit Begehrlichkeiten geweckt. Der Berater des Ausnahmetalents nimmt nun Stellung zu dessen Zukunftsplänen.
Top-Talent des 1. FC KölnBerater spricht über die Zukunft von Said El Mala

Said El Mala nach seinem Tor gegen St. Pauli
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Martin Camona ist als Spielerberater lange im Geschäft, hat beste Drähte zu den Vereinen, die Karrieren von Topstars wie Achraf Hakimi, Lautaro Martinez oder Borja Mayoral begleitet und kümmert sich auch um die Belange von jungen Topstars wie Adam Aznou oder Victor Valdepenas. Mit seiner Agentur Footfeel ISM betreut der 40-Jährige auch Said El Mala, das Ausnahmetalent des 1. FC Köln.
Da das Interesse der Spitzenklubs an El Mala nicht abreißt, stellt Camona gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ noch einmal klar, dass El Mala den FC in der laufenden Winter-Transferperiode, die am Montag, den 2. Februar in den großen Ligen endet, nicht verlassen wird. Diese Entscheidung sei gefallen, intern beim Bundesliga-Aufsteiger, aber auch extern auf Spielerseite.
„Wie bereits gesagt, fühlt sich Said in Köln total wohl und beim FC derzeit bestens aufgehoben. Im Moment gibt es für ihn nur den FC, er will mithelfen, dass die Mannschaft wieder die sportliche Wende und am Ende auch mindestens den Klassenerhalt schafft. Darauf liegt der absolute Fokus. Ein Wechsel ist für Said daher derzeit überhaupt kein Thema“, sagt Camona und ergänzt: „Wir sind erfahren in dem Geschäft. Es gibt keinen Druck, keine Alleingänge, man muss nicht immer alles überstürzen. Und wir lassen auch von außen keinen Druck auf den Spieler, die Familie und den FC zu. Wir sehen Said als gemeinsames Projekt an. Solange sich Said und sein Bruder Malek beim FC wohlfühlen und verstanden fühlen, werden wir auf keinen Fall Aktionen starten, die zu Unruhe führen könnten. Der Klub hat gerade auch andere Themen. Wir sind mit dem FC so verblieben, dass er im Fall der Fälle auf uns zukommen würde.“
Viele Klubs haben Said El Mala im Auge
Offen ist dagegen die Frage, wie es mit dem Angreifer, der beim FC bis 2030 ohne Ausstiegsklausel unter Vertrag steht, über den Sommer 2026 hinaus weitergeht. Die Leistungen von El Mala sind auch international nicht unbemerkt geblieben. Mehrere Top-Klubs haben El Mala auf dem Zettel. Das Interesse von Brighton war bekannt, das sich nach bestimmten öffentlichen Aussagen aus Köln aber vorerst zurückgezogen hat. Auch der FC Bayern und Borussia Dortmund verfolgen die Entwicklung von El Mala höchst aufmerksam, wollen aber abwarten, wie der 1. FC Köln die Saison beendet.

