Die Gehälter der WM-Trainer offenbaren ein deutliches Gefälle zwischen den großen Fußballnationen und den Underdogs.
Nagelsmann und Co.Das sind die Topverdiener an der WM-Seitenlinie

Bundestrainer Julian Nagelsmann gehört zu den Top-Verdienern der WM-Trainer.
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Die Gehälter der Nationaltrainer unterscheiden sich bei der FIFA-Weltmeisterschaft deutlich. Ein aktuelles Ranking der teilnehmenden Auswahlteams zeigt, wie unterschiedlich die Verbände die Stelle des Nationaltrainers finanziell ausstatten. Während einige Nationen hohe Summen für prominente Namen zahlen, setzen andere auf deutlich kostengünstigere Lösungen.
An der Spitze steht Carlo Ancelotti: Der Italiener verdient als Trainer Brasiliens geschätzte zehn Millionen Euro pro Jahr und ist damit der am höchsten bezahlte Coach des Turniers. Brasilien hat den erfahrenen Erfolgstrainer mit dem klaren Auftrag geholt, endlich den sechsten WM-Titel zu holen. Ancelotti, der im Vereinsfußball bereits alles gewonnen hat, soll die Seleção zu neuem Glanz führen.

Brasiliens Trainer Carlo Ancelotti
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Carlo Ancelotti ist der Topverdiener der WM-Trainer
Auf Platz zwei folgt Julian Nagelsmann. Der 38-jährige Bundestrainer erhält bei der DFB-Auswahl jährlich rund 7 Millionen Euro. Der 38-Jährige gilt als einer der innovativsten Trainer seiner Generation und soll die junge deutsche Mannschaft zur Titelreife formen.
Platz drei belegt Mauricio Pochettino mit etwa sechs Millionen Euro als Trainer der Gastgeber USA. Der Argentinier soll dem amerikanischen Fußball bei der Heim-WM zu neuem Ansehen verhelfen. Dahinter rangiert Thomas Tuchel als Coach Englands mit rund 5,8 Millionen Euro. Der Deutsche hat die Aufgabe, England erstmals seit 1966 wieder zu einem großen Titel zu führen.
Didier Deschamps muss sich mit knapp vier Millionen Euro begnügen
Die weiteren Plätze sind ebenfalls interessant: Roberto Martínez (Portugal) und Fabio Cannavaro (Usbekistan) teilen sich mit jeweils etwa 4 Millionen Euro den fünften Platz. Didier Deschamps (Frankreich) folgt mit 3,8 Millionen Euro, während Marcelo Bielsa (Uruguay) und Ronald Koeman (Niederlande) mit jeweils 3 Millionen Euro im Mittelfeld liegen.

Didier Deschamps will mit Frankreich Weltmeister werden.
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Weltmeister-Trainer Lionel Scaloni (Argentinien) landet mit geschätzten 2,3 Millionen Euro nur auf Rang 14. Dies zeigt, dass sportlicher Erfolg nicht immer mit dem höchsten Gehalt einhergeht.
Den letzten Platz des Rankings belegt Steve Clarke, Trainer der schottischen Auswahl. Er erhält lediglich eine halbe Million Euro.
Das Ranking basiert auf Schätzungen von Quellen wie „Finance Football“ und internationalen Medienanalysen aus dem Juni 2026 und zeigt einen klaren Trend: Reiche Verbände, vor allem aus Europa und Südamerika, investieren massiv in prominente Trainer. Besonders auffällig ist der große Abstand zwischen den Top-Verdienern und Trainern aus kleineren Nationen, die teilweise mit weniger als einer Million Euro auskommen müssen. (mbr)
