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Infantino „sehr relaxed“FIFA-Boss verteidigt hohe Ticketpreise trotz Ermittlung

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WM 2026 - PK Gianni Infantino

FIFA-Präsident Gianni Infantino spricht über die Ticketpreise bei der WM.

Fifa-Präsident Gianni Infantino verteidigt die hohen Ticketpreise für die WM und reagiert gelassen auf Ermittlungen in den USA.

Gianni Infantino, der Präsident der FIFA, rechtfertigt die kontroversen Kosten für Eintrittskarten zur Fußball-Weltmeisterschaft. Untersuchungen in den Vereinigten Staaten aufgrund potenzieller Verletzungen von Verbraucherschutzgesetzen begegnet er laut eigener Aussage „sehr relaxed“. Ein Schreiben zur Prüfung möglicher Gesetzesverstöße wurde in Kalifornien vom Generalstaatsanwalt an die FIFA übermittelt. Darüber hinaus haben die Generalstaatsanwältinnen aus New Jersey sowie New York eine Prüfung aufgrund von Meldungen über potenziell täuschende Verfahren bei der Ticketvergabe bekannt gegeben.

Während einer Medienrunde unweit des Aztekenstadions stellte Infantino (56) klar, dass die Preisgestaltung nicht beliebig erfolge. Er äußerte: „Es ist nicht so, dass jemand aufwacht und die Preise festlegt“. Der Vorsitzende der FIFA zog einen Vergleich zu den Ticketkosten bei anderen gefragten Sportarten in den Vereinigten Staaten.

Preisvergleich mit anderen Sportarten in den USA

Laut Infantino sei der Startpreis für WM-Tickets mit 60 Dollar im Branchenvergleich am geringsten. Dasselbe treffe auf den mittleren Preis von 500 Dollar zu. Infantino, der bei seinen Erläuterungen zwischen der englischen und spanischen Sprache variierte, hob hervor: „Bevor wir 6,5 Millionen Tickets verkauft haben, haben wir uns mit den besten Anwälten abgesprochen“.

Der Verbandschef rechtfertigte ebenfalls die kostspieligen Angebote auf dem von der FIFA autorisierten Wiederverkaufsmarkt. Für das Endspiel in New Jersey wurden auf dieser Plattform Hospitality-Angebote für bis zu 600.000 Euro inseriert. Zwischenzeitlich waren dort sogar Finalkarten für Summen im Millionenbereich verfügbar. Im Gegensatz dazu konnten Tickets für Vorrundenpartien wie Haiti gegen Schottland oder Ghana gegen Panama bereits ab 330 oder 440 Euro erworben werden.

„Jeder Dollar fließt zurück in den Fußball“

Mit dem Hinweis auf Investitionen in den globalen Fußballsport begründete Infantino die Erlöse. Er führte aus: „Jeder Dollar, den wir generieren, fließt zurück in den Fußball“. Das Engagement des Verbandes im Südsudan führte er als Beleg an und stellte die rhetorische Frage: „Wer investiert schon beispielsweise im Südsudan? Wir tun es.“ Die Einnahmen würden dies ermöglichen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.