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Löw bremst WM-EuphorieEx-Bundestrainer sieht DFB-Team noch nicht stabil genug

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Joachim Löw

Joachim Löw hat die Entwicklung der DFB-Auswahl gelobt. (Archivbild)

Joachim Löw sieht die DFB-Elf nicht als WM-Top-Favorit. Für den Titelgewinn fehle es an Stabilität und Persönlichkeit.

Löw sieht DFB-Team nicht als WM-Top-Favorit: Es fehlt an Stabilität Der frühere Bundestrainer Joachim Löw sieht die deutsche Nationalelf ungeachtet der Fortschritte der letzten beiden Jahre nicht im engsten Kreis der WM-Anwärter. „Die Mannschaft hat viel Qualität, aber noch nicht die Stabilität, die es braucht, um Titel zu gewinnen“, erklärte Löw in der Live-Show „Kroos & Kroos: Die WM unter der Lupe“ auf TikTok.

Für einen Titelgewinn bei der Meisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA brauche die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann außerdem „Persönlichkeiten, wie wir sie 2014 hatten“, so Löw. „Das muss sich in dieser Mannschaft jetzt erst einmal zeigen. Joshua Kimmich allein wird nicht reichen, oder Manuel Neuer. Wir brauchen schon noch ein paar mehr“, erläuterte Löw. „Dann sind wir vielleicht stark genug.“

Löw vermisst Dominanz über 90 Minuten

Entscheidend sei vor allem, in jeder Begegnung über die volle Distanz dominant aufzutreten. Die Mannschaft sei dazu trotz erheblicher Verbesserungen noch nicht durchgehend imstande gewesen. „Sie lässt häufig den Gegner ein bisschen zurückkommen“, analysierte Löw. „Wenn wir es hinbekommen, stabil zu sein, solche Widerstände zu überwinden und mehr Orientierung, mehr Klarheit über 90 Minuten zu zeigen, dann gehören wir zum Favoritenkreis.“

Fortschritte seit der Heim-EM 2024 gelobt

Generell sieht der 66-Jährige das DFB-Team unter Nagelsmann jedoch auf einem vielversprechenden Pfad. Ihm imponiere, dass die Auswahl innovativer, couragierter und mit besseren Offensivabläufen agiert. „Die Mannschaft hat seit der EM 2024 eine gute Entwicklung gemacht. Wir waren ein paar Jahre nicht auf dem allerhöchsten Niveau“, äußerte Löw. „Aber jetzt habe ich das Gefühl, dass wir wieder eine gute Idee haben, Dynamik, eine gewisse Kreativität. Und vor allem können wir spielerische Akzente setzen.“ (dpa/red)

Der souveräne 7:1-Auftaktsieg bei der WM gegen Curaçao sei förderlich für das Selbstvertrauen und den Glauben an die eigene Leistungsfähigkeit gewesen. Dennoch riet Löw zur Zurückhaltung: „Man darf sich jetzt aber nicht im siebten Himmel wähnen. Das war sicher der leichteste Gegner bei dieser WM.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.