Alba Berlin verliert das vierte Halbfinale gegen Bamberg. Nach der 67:81-Niederlage fällt die Entscheidung nun im fünften Spiel.
Alba vergibt Final-ChanceNach klarer Niederlage in Bamberg folgt das Entscheidungsspiel

Michael Rataj war bester Alba-Schütze in Bamberg.
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Alba Berlin konnte auch die zweite Möglichkeit zum Erreichen des Finales in der Basketball-Bundesliga nicht wahrnehmen. Das Team aus der Hauptstadt unterlag am Samstagabend im vierten Halbfinalspiel den Bamberg Baskets mit 67:81 (36:36). Die Bamberger glichen damit die „Best-of-Five“-Serie auf 2:2 aus. Ein entscheidendes fünftes Aufeinandertreffen wird folglich am kommenden Dienstag in Berlin stattfinden, um den Finalisten zu ermitteln.
Mit 18 Punkten war Michael Rataj der erfolgreichste Korbjäger für die Berliner. Aufseiten Bambergs ragte Austin Crowley mit 17 Zählern heraus. Beide Kollektive taten sich in der von Anfang an hart umkämpften Begegnung schwer, im Angriff in einen Fluss zu kommen. Zwar legte Alba Berlin mit einem 6:2-Lauf den besseren Auftakt hin, doch eine mangelhafte Ausbeute von der Freiwurflinie verbaute die Chance auf eine deutlichere Führung.
Bamberger übernehmen vor der Pause die Führung
Diesen Umstand machten sich die Bamberger zunutze und wendeten das Spiel zum Abschluss des ersten Viertels durch zwei gelungene Distanzwürfe für drei Punkte sowie eine höhere Trefferquote bei Freiwürfen. Im zweiten Spielabschnitt sah sich Alba Berlin beinahe konstant im Hintertreffen, weil die Hausherren fehlerärmer agierten, während die Hauptstädter zu viele leichte Gelegenheiten am Korb vergaben. In der Mitte des zweiten Abschnitts vergrößerte sich der Abstand auf sechs Zähler (25:31). Martin Hermannsson konnte allerdings kurz vor dem Pausensignal, exakt zwei Sekunden vor der Sirene, den Gleichstand von 36:36 wiederherstellen.
Nach Wiederanpfiff setzen sich die Bamberger ab
Die Berliner taten sich ebenfalls nach Wiederbeginn schwer, im Angriff probate Mittel zu finden. Eine konsequente Verteidigungsleistung Bambergs zwang die Gastmannschaft immer wieder zu Würfen aus der Bedrängnis, welche ihr Ziel nicht fanden. In der Folge gelang es den Hausherren, sich abzusetzen. Eine Vorentscheidung fiel, als Bamberg fünfeinhalb Minuten vor dem Schlusspfiff den Vorsprung auf 71:56 ausbaute. (dpa/red)
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