Der US-Amerikaner war im vergangenen Herbst im Alter von nur 29 Jahren gestorben. Die Trauer in der Schachwelt war groß.
Überraschendes ObduktionsergebnisDas führte zum Tod des Schach-Großmeisters

Daniel Naroditsky ist im Alter von 29 Jahren gestorben. (Archivfoto)
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Die Trauer in der Schachwelt über den plötzichen Tod von Daniel Naroditsky im vergangenen Herbst war groß. Die Obduktion brachte fast ein halbes Jahr nach seinem Tod ein unerwartetes Ergebnis.
Der Schach-Großmeister aus den USA litt vor seinem unerwarteten Tod unter Herzrhythmusstörungen und hatte mehrere Drogen im Blut. Das geht aus einem toxikologischen Gutachten des Gerichtsmedizinischen Instituts von North Carolina hervor, das den Tod als Unfall einstuft.
Daniel Naroditsky nach vor Tod Drogencocktail
Methamphetamin, Amphetamin und das pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel Kratom wurden in Naroditskys Körper gefunden, die Substanzen als mitursächliche Faktoren für den Tod aufgeführt. Die Konzentrationen hätten allerdings in einem Bereich gelegen, der als „nicht toxisch/nicht tödlich“ gilt.
Es wurden beim Auffinden Naroditskys keine verdächtigen illegalen Substanzen oder Utensilien gefunden. „Es gibt keine Hinweise auf eine absichtliche oder unabsichtliche Überdosis illegaler, verschreibungspflichtiger und/oder rezeptfreier Substanzen“, heißt es im Bericht.
Der US-Amerikaner war im Oktober 2025 im Alter von nur 29 Jahren gestorben. Sein Tod löste große Trauer in der Schachgemeinschaft aus. Dort wurde er als talentierter Spieler, Lehrer und liebevoller Mensch sehr geschätzt.
Daniel Naroditsky war ein Internet-Star
Naroditsky erlangte in den vergangenen Jahren vor allem durch seine Tutorials für Hobbyspieler in den sozialen Medien Berühmtheit. Auf Plattformen wie YouTube und Twitch begeisterte er eine große Fangemeinde mit lehrreichen und unterhaltsamen Schach-Streams.
Er schloss sein Studium an der renommierten Stanford University im Jahr 2019 ab und widmete sich anschließend hauptberuflich dem Coaching und Streaming. Er unterrichtete Schach in seinem Verein und arbeitete zudem als Kommentator, Autor und Influencer. Eine halbe Million Menschen hatten seinen YouTube-Kanal abonniert. (mbr/sid)

