Während die DFB-Elf auf dem Rasen des Soldier Field einen verdienten 2:1-Testspielsieg gegen die USA feierte, sorgte abseits des Platzes ein ungewöhnliches Bild für Aufsehen.
Hinter DFB-TorBuffet taucht während TV-Übertragung plötzlich auf – das steckt dahinter

Wäre in Chicago auf jeden Fall nicht verhungert: DFB-Torwart Oliver Baumann
Copyright: Getty Images via AFP
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Während die deutsche Nationalmannschaft am Samstagabend im Soldier Field ihre Generalprobe für die Weltmeisterschaft mit einem knappen 2:1-Sieg gegen die USA erfolgreich abschloss, bot sich den Fernsehzuschauern abseits des Rasens ein ungewöhnliches Bild. Die Rede ist von einem Buffet, das in der zweiten Halbzeit plötzlich hinter dem Tor von Oliver Baumann zu sehen war.
Direkt am Spielfeldrand, nur wenige Meter von der Auslinie entfernt, war ein opulentes Buffet mit Warmhaltebehältern, Brotkörben, Salatschüsseln und klassischen Beilagen aufgebaut. Es erinnerte eher an die Jahresfeier einer Firma als an eine professionelle Sportveranstaltung.
Das Arrangement, das während der Live-Übertragung von RTL mehrfach ins Bild geriet, sorgte in den sozialen Medien für Amüsement aber auch für Verwunderung. Anstelle einer sterilen Profi-Logistik oder dezenter Verpflegung für Betreuer und Medienvertreter wurde eine gedeckte Tafel präsentiert, wie man sie von unzähligen Firmenfeiern kennt: praktisch, funktional und den schwülen Temperaturen in Chicago ausgesetzt.
Deutsches Buffet am US-Rasen – ein skurriles Bild beim Testspiel in Chicago
Einige Beobachter rätselten und spekulierten, dass es sich um eine Versorgung für Fotografen, Presse oder besondere Gäste handeln könnte – angesichts des Aufwands und der sichtbaren Menge wirkt diese Erklärung jedoch etwas dürftig. Laut der „Bild“-Zeitung sei es für die DFB-Fans aufgebaut worden.
„Es ist eine schöne Stadt, da kann man ein bisschen was erleben“, sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann gönnerhaft nach dem 2:1 im ausverkauften Soldier Field gegen die USA. Nach einem gemeinsamen Essen, aber nicht an dem merkwürdigen Buffet am Spielfeldrand, zog es die Spieler um Siegtorschütze Leroy Sané und den auffälligen Kai Havertz an den Chicago River, ehe ihnen am Sonntag ein besonderes Erlebnis geboten wurde. Bei einer Tour durch das Trainingszentrum des NBA-Klubs Chicago Bulls wurden Erinnerungen an die Legende Michael „Air“ Jordan geweckt. (mbr)
