Für die Europameisterschaft 2028 steht die Qualifikationsrunde an. Das deutsche Team bekommt es mit Italien zu tun, dessen Trainer der frühere DHB-Funktionär Bob Hanning ist.
Brisantes Los für DHB-TeamIn der EM-Quali geht es gegen Italien und Bob Hanning

DHB-Spielmacher Juri Knorr wartet noch auf seinen ersten EM-Titel. (Archivbild)
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EM-Qualifikation 2028: Deutsche Handballer gegen Italien mit Bob Hanning
Ein spannungsgeladenes Aufeinandertreffen erwartet die deutsche Handball-Auswahl in der Vorausscheidung für die Europameisterschaft 2028. Das Team unter der Leitung von Alfred Gislason wird sich unter anderem mit Italien messen, wo der einstige Vizepräsident des DHB, Bob Hanning, als Coach fungiert. Dieses Ergebnis brachte die Ziehung in Lissabon hervor, wie die dpa meldet. Als weitere Kontrahenten für den Vize-Europameister auf dem Weg zur Endrunde wurden Belgien sowie die Slowakei bestimmt.
In dieser Konstellation gilt Deutschland als eindeutiger Favorit. Bob Hanning, der die Position des Nationaltrainers bei den „Azzurri“ seit dem vergangenen Jahr innehat, bekleidet zudem das Amt des Geschäftsführers bei den Füchsen Berlin.
Der Weg zur Europameisterschaft 2028
Gespielt wird die Vorausscheidung für das Turnier, welches im Januar 2028 in den Ländern Spanien, Portugal und der Schweiz stattfindet, in acht Gruppen mit je vier Mannschaften. Zwischen November 2026 und Mai 2027 sind die sechs Spieltage der Gruppenphase angesetzt. Für das finale Turnier qualifizieren sich die jeweiligen Gruppenersten und -zweiten sowie die vier besten Teams auf dem dritten Platz. Eine Teilnahme an der Europameisterschaft ist den drei Ausrichterländern und dem amtierenden Champion Dänemark bereits sicher.
Gislasons Verbleib als Bundestrainer offen
Offen bleibt die Frage, ob Alfred Gislason als Bundestrainer bei der Europameisterschaft 2028 die Mannschaft betreuen wird. Der Kontrakt des Isländers endet im Anschluss an die Weltmeisterschaft 2027 im eigenen Land. Eine Entscheidung möchte der DHB unbedingt vor Beginn dieser Heim-WM herbeiführen. „Der Prozess wird jetzt in Gang gesetzt“, kündigte DHB-Sportvorstand Ingo Meckes hierzu in der Vorwoche an. Gislason selbst hat signalisiert, seine Tätigkeit als DHB-Trainer fortsetzen zu wollen. (red)
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